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Christoph
Christoph mag es, wenn es breakig und verspielt klingt. Nicht zu gerade. Als Kid Kozmoe legt er auch auf. Und heimlich produziert er eigene Tracks. Aber pssst.

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Roger Robinson „Dog Heart City“ (Jahtari) und NoinoNoinoNoino „8“ (Caoutchou)

25. Januar 2017 / Kommentare (0)

Aus dem Jahtari-Umfeld gibt es neue Musik. Zwei sehr gute Kassetten erscheinen im Januar.

Jahtari legt nach: Nach dem tollen Dub Poetry-Album „Dis Side Ah Town“ gibt es nun mit „Dog Heart City“ ein weiteres Album von Roger Robinson. Diesmal aber als limitiertes Tape. Im Grunde schließt Robinson hier direkt an das Album an und vertieft die dort aufgegriffenen Themen wie Armut, Rassismus, Gentrifizierung und Arbeitslosigkeit.

Die Riddims stammen von diversen Jahtari-Produzenten wie Bo Marley und John Frum. Das ist diesmal sogar noch eine Spur beklemmender, urbaner, auch trostloser. Auch die Lyrics gehen vom vorher Beschreibenden hin zu deutlicheren Vorschlägen wie in „Bun Bun Bun“. Angesichts des Brexit und des Zustands Großbritanniens anno 2017 auch nicht verwunderlich.

Von Kiki Hitomi gibt es diese Tage ebenfalls ein neues Tape. Dieses Mal im Rahmen des Projekts NoinoNoinoNoino, bei dem außer ihr Dead Fader, DJ Die Soon und DJ Hotel beteiligt sind. Die Aufnahmen stammen aus improvisierten Sessions im Jahr 2014.

Und die haben es in sich: Rauschende Noise-Experimente treffen auf verstörende Beats treffen auf den apokalyptischen Gesang von Kiki Hitomi. Das ist in etwa der finstere, halluzinierende Zwilling zum Debüt-Album „Karma No Kusari“.

Tracks wie „Murderer“ verweisen auch deutlich darauf. „8“ sollte keinesfalls nachts auf dem Nachhauseweg in schlecht beleuchteten Straßen oder Parkanlagen gehört werden. Zu große Paranoia-Gefahr.

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