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Christoph
Christoph mag es, wenn es breakig und verspielt klingt. Nicht zu gerade. Als Kid Kozmoe legt er auch auf. Und heimlich produziert er eigene Tracks. Aber pssst.

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WaqWaq Kingdom & Gl. Harlev Organ Orchestra auf Jahtari

30. Mai 2017 / Kommentare (0)

Da sind wir etwas spät dran: Seit April gibt es zwei weitere Releases auf Jahtari, die unterschiedliche Dub-Ansätze erforschen.

WaqWaq Kingdom „Shinsekai“
Beginnen wir mit WaqWaq Kingdom: Nach dem immer noch tollen Album „Karma No Kusari“ und dem Tape des eher experimentellen Projekts NoinoNoinoNoino zeigt uns Kiki Hitomi mit WaqWaq Kingdom eine weitere Facette ihres musikalischen Universums, die sie zusammen mit DJ Scotch Egg auslotet.

Sofort fällt auf, wie stark das Album aus dem gewohnten Jahtari-Katalog heraussticht. Klar, auch hier ist der Sound im Dub verankert, hat hier aber mehr mit den hypnotisierenden Atmosphären britischer Bass-Musik gemein als mit den sich immer noch am Reggae orientierenden Videogame-Vibe des sonstigen Jahtari-Outputs.

Sehr präsent sind zudem die von Andreas Belfi eingespielten Percussions, welche zwar auf ein starkes Interesse an World Music hindeuten, aber gleichzeitig klischeefrei in die Tracks eingebettet sind. „Post-tribal“ nennt der Promo-Text das und mit „Oh It’s Good“ ist das dann auch für Freunde der geraden Bassdrum anschlussfähig.

Gl. Harlev Organ Orchestra „The Organ Sessions“ 
Viel näher am gewohnten Jahtari-Dub ist die „The Organ Sessions“-LP, bei der es sich um eine Neuveröffentlichung einer bereits in Dänemark erschienenen 10″ handelt. Warum die Mühe? Hier handelt es sich um eine Session der drei Dänen Benjamin Lesak, Kristian Nordenthoft und Jesper Kobberoe, die zusammen eine einzige Technics-Orgel sowie einige Effekte bedienten und damit innerhalb eines Tages diese sieben sehr groovigen Stücke mit einem Mikrofon aufnahmen.

Auch mal eine Form der Reduktion – zumindest technisch, denn die Songs sind sehr verspielt und könnten auch ein passender Soundtrack für Retro-Adventure-Games sein. Ja, den offensichtlichen Spaß hört man hier deutlich heraus – nicht zuletzt, wenn sich die drei Musiker zwischendurch auch mal unbeschwert miteinander unterhalten.

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