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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Map.ache „Leave & Keep“ (Kann Records)

15. September 2014 / Kommentare (0)

Fast zwei Jahre liegt das Debüt-Album von Map.ache zurück. Mit „Leave & Keep“ ist er erstmals wieder mit einer vollen EP zu hören.

Einige Remixe liegen dazwischen, ein Betrag zur Record Store-Platte von Kann Records. Insofern ist die Freude am Wiederhören gut gewachsen. Und sie wird nicht enttäuscht. Die drei Stücke von „Leave & Keep“ verströmen jene wehmütige Verspieltheit und House-Entspanntheit, mit der Map.ache den Kann-Sound entscheidend mitgeprägt hat.

„Dunno“ kommt aber doch in ungewohnt klarer Techno-Manier daher. Super reduziert und geschärft, mit drückender Bassline. Hinten löst sich die Strenge dann in hell gleitenden Streichern zwar auf. Dennoch: was für ein Strom, zehn Minuten dauernd. Aber eigentlich könnte er auch endlos weiter ziehen. Einer meiner neuen Map.ache-Favoriten.

Mit „Nihilistic Vacation“ gibt es auf der EP ein ähnlich entschlacktes Stück, hymnischer allerdings. “The Yonder“ setzt dagegen den sich nach und nach aufbäumenden „Ulfo“-Sound fort und holt diese Kick-Platte von Map.ache wieder etwas zurück auf den Boden.

Wobei die Ausflüge mit „Dunno“ und „Nihilistic Vacation“ mehr als erfreulich sind.

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