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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Corecass „Quasar“

22. Februar 2016 / Kommentare (0)

Vor anderthalb Jahren war das erste Mal von Corecass zu hören – nun gibt es neue Stücke und einen Remix-Aufruf.

Pneuma-dor bescherte sie mit ihrer „Sacer“-EP einen überaus gelungenen Start. Über Bandcamp legte sie nun kürzlich zwei neue Stücke nach, die sich weder in ihren eigentlichen Post-Punk- und Metal- noch in einem gängigen Elektronik-Kontext verorten lassen.

Mit Gitarre, Harfe, Field Recordings, Effektgeräten und beiläufigem Gesang erschafft Corecass sich langsam aufbäumende Tracks, die nach nächtlicher Stille und Zurückgezogenheit klingen. Dunkel, aber nicht düster. Dramatisch, aber ohne bedrückende Atmosphäre. Die beiden neuen Stücke „Quasar“ und „Condense“ nehmen sich dabei wesentlich mehr Zeit zum Entfalten als auf der „Sacer“-EP. Und der Metal-Background ist stärker spürbar durch ebenso kurz einfließende wie elegisch langgezogene elektrische Gitarren. Beides verleiht den beiden neuen Stücken auf gute Weise mehr Dramatik.

supaKC – hier hatten wir sie im Interview – konzentriert „Condense“ auf drei Minuten und ergänzt Gitarre und Harfe neben verhallt-programmiertem Rock-Drumming um weitere theremin-like klingende Harmonien.

„Quasar“ und „Condense“ können ab sofort auch selbst geremixt werden. Corecass gibt die Spuren der Stücke auf Anfrage frei, um mit dem spannenden Ausgangsmaterial Neues kreieren zu können. Laut ihrem Facebook-Posts möchte sie insbesondere Frauen zum Bearbeiten ihrer Tracks ermutigen – einfach via Bandcamp oder Facebook kontaktieren.

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