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Autor/-in

Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Five Favs – Februar 2016

01. März 2016 / Kommentare (0)

Wir starten eine neue Reihe: Am Ende des Monats stellen wir noch einmal unsere fünf liebsten Tracks zusammen. Los geht es.

Es ist nicht so, dass wir die größten Fans von Listen sind, aber irgendwie reizt die andere Auseinandersetzung mit dem, was wir bei Releases Releases  an neuer Musik aus Leipzig vorstellen. „Five Favs“ soll eine resümierende Konzentration unseres vorherigen Monats sein. Ganz einfach fünf Hits, ohne Ranking-Anspruch unter den fünf ausgewählten Tracks.

cmd q „Epigon“ (Kann Records)

Neu bei Kann Records und gleich ein Ausflug in die klangliche Stratosphäre. „Epigon“ von cmd q bewegt uns durch seine „elegisch-abstrakte Ambient-Weite, die im harschen Kontrast zur brüchigen und mit dubbigen Kantigkeit der Beats steht.“

Stefkovic van Interesse „Unterholz“

Stefkovic van Interesse geht an besondere Orte und nimmt dort Sounds auf aus denen er Ambient-Artefakte produziert. Zuletzt war er in einem Laden für antike Möbel aus dem das Album „Im Unterholz“ entstanden ist. Der gleichnamige Track steht exemplarisch für „eine düstere Reise ins Halbdunkel und ins Zwischenweltliche.“ Unser Listening-Favorit.

Panthera Krause „Z-Cuts“ (Uncanny Valley)

Auf einen linearen Sound mag sich Panthera Krause nicht festlegen. Und so kommen glücklicherweise neben den offenherzig-eingängigen Hits auch sehr spannende B-Seiten-Hits hervor. Solche wie „Z-Cuts“, die „die in ihrer Unberechenbarkeit [besonders] gefallen.“

Ron Deacon „2605 (Filburt Rmx)“ (RDF Music)

Hier ist Filburt ein wirklich herausragender Remix für Ron Deacons Track „2605“ gelungen. Erst so tun, als ob nichts weiter passiert und plötzlich „flutet eine helle Synth-Harmonie das melancholisch eingetrübte Intro und öffnet den Weg für eine weitere freier umher schwenkende Synth-Schleife.“

Blac Kolor „Terpentin“ (Basic Unit Productions)

Ok, der Februar war ganz schön dark – auch durch Blac Kolors zweites Album „Born In Ruins“, das in seiner breakigen Schroffheit noch einmal intensiver wirkt wie das techno-lastiger „Wide Noise“. Einen Track herauszunehmen ist nicht leicht, ist „Born In Ruins“ doch ein sehr homogenes Album. Wir legen uns trotzdem fest auf das ebenso harsche wie ambiente „Terpentin“.

Mehr zu cmd q / Kann Records / Stefkovic van Interesse / Panthera Krause / RDF Music / Filburt / Blac Kolor bei frohfroh

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