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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Five Favs – März 2016

05. April 2016 / Kommentare (0)

Wir schauen zurück auf die Höhepunkte bei unseren Musikvorstellungen des Vormonats – es ist Zeit für die Five Favs des März.

The Road Up North „Dreammachine / Drive Alone“ (City By Night Records)

Der März ging sehr gut los mit einer Neuentdeckung. The Road Up North bündelt sein Musikhochschulen- und Gewandhaus-Know-How in eine EP „voller Sound-Details, filigran zusammengesetzt zu drei- bis vierminütigen Power-Tracks. Rhythmisch geerdet zwischen  HipHop, Drum & Bass, Dubstep und Broken Beat.“ Unser Highlight aus der „Flora-EP“: „Dreammachine / Drive Alone“.

Simon12345 & The Lazer Twins „Norbron Sjinjowkriaw“ (Holger Records)

Im März stellten wir auch etwas verspätet das Team-up von zwei der spannendsten Leipziger Labels vor: Holger Records veröffentlichte die klangliche Metamorphose von Doumens Simon12345 & The Lazer Twins hin zum Proberaum-Kraut-Rave. „Einfach alles roh belassen, eine gewisse derbe und rockistische Plumpheit in Kauf nehmen und damit den House-Floor abbrennen.“ Und zwischendurch beruhigend-ungeschliffene Electronica. Unser Favorit der „Cheveux Propres, Cheveux Gras“-EP: „Norbron Sjinjowkriaw“

Sonnenstadt „Rising Tides“ (Airdrop Records)

Zacharias Bähring überzeugte uns im März mit seinem Downbeat-Nebenprojekt Sonnenstadt. Einmal, weil solch ein Sound in Leipzig nicht oft auftaucht und außerdem, weil Sonnenstadt hier für einige sehr beseelte Momente sorgt. „Klar, da schwingt etwas New Age-Kitsch mit in den überweichen Streicherflächen und den Ambient-Synths. Doch die grundoffene, weichgezeichnete Stimmung der Stücke hat durchaus eine anziehende Kraft.“

IIx „651“ (Break The Surface)

Im März zeigte Ilx auf Break The Surface, wie es klingt, wenn man bei Drum & Bass-Tracks einfach mal die Beats weglässt. „IIx subtrahiert auf den sieben Tracks einfach die Drums, wodurch das restliche Arrangement stehen bleibt. Heraus kommt, was auf Soundcloud augenzwinkernd mit ‚Powerambient‘ getaggt ist und erstaunlich gut funktioniert.“ Besonders „651“ zog uns in den Bann.

Ale Mania „Center (Mick Wills Intro Edit)“ (Sign Bit Zero)

Im März kam auch die erste Platte von Sign Bit Zero heraus. Ursprünglich als Party-Reihe für dunklere Wave-Sounds gestartet, wollte Kilian Krings auch alte Post-Punk- und Wave-Perlen mit Edits auf den Dancefloor bringen – mehr dazu in unserem Interview. Für die erste Platte stretchte Mick Wills den Song „Center“ der kalifornischen Band Ale Mania. „Heraus kommen zwei wehmütig-schleppende, analog schillernde Wave-Hymnen.“

Mehr zu The Road Up North / Simon12345 & The Lazer Twins / Holger Records / Sonnenstadt / Break The Surface / Sign Bit Zero

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