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14 So März

Antoinette Blume / Kommentare (0)

Trotz Lockdown „eröffnete“ die Ausstellung STAND DER DINGE, eine installative Performance des Künstlerkollektivs Vino Magico im Leipziger Kunstraum Bistro21. Am Montag ist der letzte Tag, um die Ausstellung durch die Schaufensterscheibe sehen zu können.

Bei diesem experimentellen Ausstellungsformat setzen sich die drei Künstler, Miles Schuler, Monty Richthofen, auch bekannt als Maison Hefner, und Philipp Zrenner performativ mit der gesellschaftlichen wie auch politischen Relevanz von Kunst während der Pandemie kritisch auseinander.

In einem Zeitraum von zwei Wochen widmeten sie sich den Restriktionen, Möglichkeiten und Herausforderung unter denen ein begehbarer Raum für Kunst erhalten werden und für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben kann. Über die Zeit konstruieren sie ein Mahnmal für die existenzielle Extremsituation in der sich Kunst und Kultur aktuell aufhalten müssen. Zu sehen  ist die Ausstellung nur analog, durch die großen Schaufenster des kleinen Art Spaces, ganz Lockdown Konform. Die Vernissage, tja die fiel recht bescheiden aus: Niemand dort, nichts zu sehen, es brennt ein Licht, als hätte es jemand letzten Herbst vergessen. So der Stand der Dinge.

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