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Antoinette Blume
Sekt oder Selters, Ambient oder Techno, Leipzig oder Berlin, Lesen oder Schreiben - kein Entweder-oder, sondern alles, gleichzeitig und umgekehrt-nacheinander. Unter www.antoinetteblume.de erfahrt ihr an welchen Orten unsere Chefredakteurin liest, ausstellt oder was sie wo installiert.

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Neu, neu: The Kiki Queen

26. Februar 2021 / Kommentare (4)

Aktivist*in, Tänzer*in und Podcaster*in L Fierce ist eine der glamourösesten Erscheinungen Leipzigs. Wir haben uns den neuen Podcast der series be-Gründer*in angehört.

Wer sich noch an Leipziger Festivals erinnern kann, der kennt sicher auch noch das Balance Club / Culture Festival. Bei der ersten und dritten Edition war L als Perfomer*in dabei. Seitdem, seit der ersten Performance in der Galerie KUB, das muss 2017 gewesen sein, verfolge ich Ls Schaffen und bin, ja, sagen wir es ruhig so: Fan.

Ein ausführliches Interview mit Luke über Lukes Aktivismus und Zugang zur Leipziger Clubkultur lest ihr hier, denn jetzt soll es um Lukes Podcast gehen. Yes, another Podcast! Denn, wenn mir, ganz persönlich, Corona und die Maßnahmen eines gebracht haben, neben viel Schmerz, viel Alleinsein, intensivere Beziehungen zu den Menschen, mit denen ich mich eng verbunden fühle, viel Papiermüll vom Take-away-Essen und vom Online-Shopping, dann das: Zeit! Zeit, um Podcasts zu hören.

The Kiki Queen

Die Geräuschkulisse von Podcasts, ob nun Musik oder Sprache, ist willkommene Abhilfe zur Stille und füllt meinen Kopf mit Input. Künstler*innen bleiben hiermit sichtbar, ob als DJs oder Producer*innen, als Gäst*innen in Talk-Podcasts oder mit einem Set. Podcasts, so wichtig! Ernsthaft. Spazieren gehen und dabei Podcasts hören, macht vieles erträglicher, finde ich. Und ein Podcast der als Mini-Inside-Serie 30 Minuten mit Sluttalkz füllt, den höre ich mir ganz, ganz sicher an. Wenn eben jener Podcast namens The Kiki Queen (überall wo es Podcasts gibt, pls google it and you’ll find it) von L Fierce gestaltet und moderiert wird, dann erübrigt sich der Rest wohl…

In den ersten Folgen des Podcasts geht es um die persönlichen Icons von L, Rassismuserfahrungen, Cancel Culture und Sex. Wer L noch nicht kennt, bekommt eine Einführung who L is in den ersten Minuten von Folge eins. Der Podcast soll auch Themen rund um Clubkultur und der LGBTQIA*-Szene bearbeiten (so stay tuned!).

Bisher sind fünf Folgen online, jeden Freitag erscheint eine weitere Episode. Der Podcast ist auf Englisch, wir können also alle unsere Fremdsprachenskills etwas auffrischen.

Listen and enjoy!

PS: And here comes my personal note, for you, Miss Fierce aka The Kiki Queen: Thank you for being that badass boss bitch, getting us through that second lockdown with your glamour, sexyness, views and politics. Great voice, great topics and production.

Please, please keep going.


Fotos von Diana Sandu und Carl Van Godtsenhoven
Graphic Design von Anja Kaiser

CommentComment

  • Ranger Smith / 03. April 2021 / um 20:46
    da schließ ich mich dem yogibär an, vllt wäre es ja mal eine idee gewesen sein kulinarischen horizont zu erweitern in den letzten monaten (das bedeutet sich mit ernährung und kochen zu beschäftigten) als die ganze zeit per inet essen zu bestellen, dazu noch onlineshopping und dann rumjammern. naja die raverscene ist auch nicht mehr das was es mal war
  • YogiBär / 05. März 2021 / um 12:07
    Just for your info und auch viele andere: https://www.lebensmittelverband.de/de/aktuell/20201113-gastronomie-im-lockdown-behaeltnisse-mitbringen-moeglich

    Es ist nachwievor erlaubt sich das in Mehrwegbehältnisse abfüllen zu lassen. Ein wenig aufwendiger. Aber wenns daran scheitert, dann wäre der laden keine Wahl mehr für mich. Zudem bezahlen wir ja immernoch öfter mit Bargeld. Also was da alles so an Schmutz auf und durch Hände wandert ... Also kein Argument von Ladenseite.
    Und was Oberflächen etc angeht. Da gibts auch neuere Studien zu, die die Infektion darüber für recht gering einschätzen. Erst Recht wenn man sich an ein paar ganz kleine Hygienregeln hält.
    Zum online-shopping sag ich mal nix weiter, da sollte jedem klar sein warum das einfach wirklich Müll ist.
  • Antoinette Blume / 27. Februar 2021 / um 18:14
    Hallo YogiBär, danke für deinen Kommentar. Werde ich mir zu Herzen nehmen.

    - AB
  • YogiBär / 26. Februar 2021 / um 23:43
    Ganz viel Respekt für diese Einleitung " ... viel Papiermüll vom Take-away-Essen und vom Online-Shopping ... " NICHT ... Tut einem da nicht selbst beim lesen irgendwas weh? Ich meine hä? Da wird irgendwann mal was zu green club culture etc gepostet und dann so etwas in ner Einleitung zu nem Text? Lang lebe der Hedonismus, mir bleiben momentan nur unzählige facepalms ...

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