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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Five Favs – Mai 2016

03. Juni 2016 / Kommentare (0)

Bevor wir uns den Themen des Junis widmen, schauen wir noch einmal kurz zurück und präsentieren unsere fünf Track-Highlights des Mai.

Jennifer Touch „Wordless“ (Riotvan)

Ganz oben muss dabei Jennifer Touch stehen. Ihre neue EP „Feeling C“ hat uns sehr geflasht. Denn: „Tatsächlich klingen die Arrangements und die Soundauswahl ausgefeilter und weitaus opulenter als der Vorgänger, aber auch die Grundstimmung wirkt weniger kühl. Es scheint geradezu, als hätte Jennifer Touch nochmal ein paar prägnante Synthesizer mehr zur Verfügung gehabt, mit denen sie ihren Sound-Kosmos ausbaut.“ Als Fav konnten wir uns auf „Wordless“ einigen – auch wenn es nicht leicht ist sich auf einen Track zu beschränken.

Lake People „Ashland“ (Permanent Vacation)

Mit der aktuellen Lake People-EP waren wir spät dran. Dies schmerzte umso mehr, weil sie wirklich sehr gut an das Debüt-Album anknüpft und sich dabei noch mehr Freiraum für filigrane Sound-Verästelungen nimmt. „Als ob mit der Pinzette großartige Welten in Miniaturgröße zusammengesetzt werden.“ Das Stück „Ashland“ ist in seiner stillen Erhabenheit ein besonderes Highlight daraus.

Lynch Kingsley „Dubplate Request“ (Alphacut Records)

Bei Alphacut Records ging die „Third Wave“-Serie weiter, die mit Mini-Compiations ein möglichst weites Spektrum an Breaks-Subgenres featuren möchte. Lynch Kingsley gefiel uns da besonders gut, weil er „Jungle-Einflüsse der Neunziger auf Footwork treffen lässt und dabei andere Drum & Bass-Spielarten der letzten zwanzig Jahre gekonnt ignoriert.“ Bei Soundcloud gibt es nur einen Zusammenschnitt der Compilation. Komplett lassen sich die Tracks auf der Alphacut-Seite hören.

Crssspace „hestillnotkno“ (Resistant Mindz)

Crssspace war im Mai groß bei uns präsent: Wir brachten eine Video-Premiere und stellten später das neue Beat-Tape „Someofwhicharecollectibles“ vor, das „die Lo-Fi-Ästhetik nicht um seiner selbst Willen abfeiert, sondern diese als Klangfarbe einsetzt, die den verwendeten Samples eine geisterhafte Komponente gibt.“ Aus 18 Tracks ein Highlight herauszupicken ist dabei sehr hart. Wir geben aber dem anderthalb Minuten langen „hestillnotkno“ aber den Zuschlag.

Perm „Untitled“ (Shtum)

Nach der April-Ausgabe schafft es wieder ein Track des Dresdner Labels Shtum in unsere „Five Favs“. Auf der ersten Label-Compilation waren nämlich auch neue Tracks von Leibniz und Perm enthalten. Und bei letzterem „bleibt der Fokus weiter unheimlich konzentriert auf wenige filigrane, überaus packende Loops, aus denen sich einzelne Sounds herauswinden und eine unberechenbare Eigendynamik entwickeln.“ Wir sind darin sehr angenehm abgedriftet.

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