Ein neuer Monat beginnt – es ist „Afterhour“-Zeit. Antoinette Blume erzählt dieses Mal von ihren Begegnungen mit JanJan Jaqueline.
Extravagant oder extra-extra-extravagant, so würde ich JanJan bzw. Jaqueline beschreiben. Wir kennen uns vom Feiern, woher auch sonst. Auf einem sehr kleinen, schon sehr kalten Open Air fragte er/sie mich, ob ich zu ihrem/seinem Geburtstag kommen wolle, ich sei eingeladen.
Äh, ja, ok? Gesagt, getan – seit dem kennen wir uns, tauschen gelegentlich Ausgehtipps, lassen den jeweils anderen nicht zu Wort kommen und erfreuen uns gemeinsam an Glitzer-Make-Up jeder Art.
Der brasilianische transsexuelle Künstler ist in Leipzig als Performancekünstler, Sänger und regelmäßiger Partygast auf sämtlichen Partyfloors sämtlicher Locations in Leipzig (und seltener auch Berlin) bekannt. Zu erkennen an wechselnden, bunten Perücken und farbenfrohen Ensembles, wie man sie sonst nur von Youtubevideos der Loveparade kennt. Was durchaus schon ausreichend ist, um aufzufallen, wo es sich doch anschickt, allblack und pale (der Kurz-Vorm-Kollabieren-Look) zum Feiern auszugehen.
Höchstens ein weißer Sport-BH gepaart mit nichts außer Tennissocken blitzt da ab und zu durchs schwarze Meer – oder eben JanJan/Jaqueline in einem silbernen Paillettenkleid, wahlweise roter oder blonder Perücke und Sonnenbrille. Eine rauschhafte Erscheinung, die nicht bloß als bunte-transgender-Person missverstanden werden möchte. Darauf angesprochen sagt mir JanJan:
„Ich möchte keine Frau sein, ich möchte kein Mann sein – ich möchte ich selbst sein.“
Die Inszenierung, die wir da sehen, wird (leider) seltener im lauten Club thematisiert, viel eher nur begutachtet. Für ein bis zwei weitere Infos eignet sich (m)eine kleine Afterhour, befinden Jaqueline et moi.
80% Jaqueline Boom-Boom, 20% JanJan
Natürlich ist mir nicht erst seit seiner/ihrer Ausstellung mit dem Namen „Love Shines Always Brightly For All“ in der Galerie Potemka in Lindenau das Pseudonym Jaqueline Boom-Boom begegnet. Dort zeigte JanJan Jaqueline eine Soloausstellung seiner/ihrer Malerei, Zeichnungen und Skulpturen. Die Permanent-Selbstinszenierung mit Make-Up, Kleid und Boom-Boom-Attitude ist für sich genommen eine Zusatz-Performance – Performance in der Performance wird es dann, wenn Jaqueline als Sänger_in auftritt. Und trotzdem ist die Performance auch Alltag. Metaebene, puh.
Rio de Janeiro – San Francisco – New York – Berlin – Leipzig
Alltäglich ist auch die Feierei, so 5-6 x die Woche geht JanJan Jaqueline aus – das lässt eine lange Feierexpertise erahnen. Angefangen in Rio de Janeiro, über San Francisco und New York, schließlich der Liebe wegen (mittlerweile Ex-Liebe bzw. Ex-Mann) erst in Berlin, dann in Leipzig gelandet. JanJan ist sicher, in Leipzig, seinem magic place, die erfüllende Liebe trotz Weggangs des Partners längst im Nachtleben gefunden zu haben – und noch mehr Liebe zu finden. Liebe in der Kunst, Liebe beim Feiern und Liebe im Leben. Endlich, unendlich.
Schlusswort
„In the end – fuck it. Just fuck it. Life’s too short, love is too important.“ – JJJ
Wir haben jemand Neuen im Soundcloud-Stream entdeckt – Nyppy heißt er. Und sein Electronica-Ambient-Mix gefällt uns sehr.
Es könnte durchaus mehr experimentellere elektronische Musik in Leipzig geben. Musik, die sich nicht von Dancefloor-Anforderungen einengen lässt, die freier und forschender mit Sounds und Strukturen umgeht. Musik wie die von Nyppy. Kürzlich haben wir ihn bei Soundcloud entdeckt und sind darüber auf seine zwei selbst veröffentlichten Bandcamp-EPs gestoßen.
Durchaus unterkühlt klingen dies Tracks darauf, nach analog mäandernden Sessions, die auf den Moment und weniger auf eine nachvollziehbare Struktur aus sind. Und es sind Stücke voller cineastischer Assoziationsebenen. Wer dahinter wollten wir wissen und haben Nyppy unsere „Neues aus der Wolke“-Fragen geschickt. Hier sind seine Antworten:
Woher kommst du – lokal und künstlerisch?
Ich komme aus der Leipziger Gegend und bin nach einigen Jahren im westdeutschen Exil wieder voller Reue zurückgekehrt. Als Kind habe ich eine klassische Gitarrenausbildung genossen, danach habe ich mich aber für ein paar Jahre von der Musik abgewandt. Später brachte ich mir noch Bass und Klavier autodidaktisch bei und habe eine Zeit lang in verschiedenen Bands gespielt, zuletzt mit akustischem Psychedelic Mathrock, wenn man das so nennen möchte.
Die elektronische Musik hat mich aber stets begleitet. Mit 16 habe ich auf illegalen Parties in alten Industriebaracken aufgelegt und als Kontrast dazu gelegentlich auch Sonntagabends im Schwimmbad. 2015 habe ich ein Projekt ins Leben gerufen, in dem unfreiwillige Filmmusik entsteht – 2016 entstand dann Nyppy als Outlet für experimentelle elektronische Sounds.
Was flasht dich musikalisch – von bestimmten Sounds oder Artists her?
Da gibt es so unglaublich viel. Kaum etwas flasht mich so sehr wie richtig gute Musik. Ich liebe die Virtuosen, die, bei denen einfach alles perfekt ist – von Brad Mehldau über Wilhelm Kempff bis hin zu Buckethead. Als Kontrast dazu reizt mich das Dreckige, Unvollkommene. Hier könnte ich Neutral Milk Hotel nennen oder World’s End Girlfriend. Im elektronischen Bereich laufen bei mir momentan die Fuck Buttons und Oxygene 3.
Wo willst du mit deiner Musik hin – Lieblingshobby oder Stadion?
Es ist und bleibt ein Hobby, aber ich freue mich natürlich sehr darüber, dass das Projekt auf so viel Resonanz stößt. Ich möchte mehr Kollaborationen und Remixes machen und in 2017 wird es einige Live-Auftritte geben – auch in der Region.
Vier Geräte hast du bei Soundcloud aufgelistet – entstehen alle Stücke analog in einem limitierten Set-up?
Für die Live-Sessions nutze ich tatsächlich hauptsächlich diese Synthies, aber das Ganze läuft dann noch durch einige digitale Effekte und ich spiele auch Samples ein, zum Beispiel Aufnahmen aus einer Werkshalle, Interviews von 1949 oder die Geräusche, die meine kaputte Waschmaschine von sich gibt. Ich liebe den analogen Klang, bin aber kein Purist, sondern Pragmatiker.
„Digitale Oszillatoren haben eine Daseinsberechtigung“
– das darf doch im 21. Jahrhundert mal gesagt werden. Meine Remixes entstehen rein digital.
Sind deine beiden Bandcamp-EPs wirklich einerseits im Keller, andererseits auf dem Dach entstanden? Hatten die unterschiedlichen Umgebungen einen Einfluss auf die Sessions?
Ja, das wäre schön, entspricht aber nicht ganz der Wahrheit. Mein Studio ist tatsächlich unter dem Dach und ich habe einen großartigen Blick über Leipzig, der mich sicherlich inspiriert und dadurch einen indirekten Einfluss auf den Sound hat. Das Cover der Rooftop Sessions zeugt jedenfalls davon. Und dass der Basement Sessions ist auch wirklich die von Salpeter zerfressene Wand meines Kellers.
Dein größter Soundcloud/Youtube-Hit?
Das wäre ein Remix der Live-Improvisation „Air“ von Mischulze. Ich mag den Track, aber dass er so gut ankommt, hat mich ehrlich gesagt überrascht.
Dein persönlich größter Hit – und warum?
Das ist mein Remix von EVAs „Le brouillard de l’alcool“. Der Original-Track ist so roh, so derb. Und obwohl meine Reinterpretation ein ganz anderes Genre darstellt, gelang es mir, dieses Ursprüngliche einzufangen. Und die Hall-Effekte tun ihr Übriges, um die Vocals noch verlorener wirken zu lassen als im Original. Von meinen ureigenen Tracks wäre wohl „Rime“ mein Favorit. Einfach deshalb, weil er recht neu ist – am Neujahrsmorgen entstand er – und ich immer besser werde.
Enuit veröffentlicht weiterhin in Eigenregie via Bandcamp neue Stücke. Fünf davon sind auf der „Meta E.P.“ versammelt, die im Oktober 2016 erschien. Sehr sorgsam und detailliert arrangiert erzeugen die Tracks eine nächtliche, manchmal dunkel eingefärbte Stimmung. Dazu schleicht sich immer wieder eine leichte Melancholie ein, die wie im Dubstep oder im Drum & Bass in einem Kontrast zu den stellenweise mechanischen Sounds steht. Gleichzeitig halten die Harmonien die vertrackteren Beats in Stücken wie „Intended Fractures“ im Zaum.
Zudem gibt es zwei Remixe von Enuit zu „Ba Passi“ der Band Liloba. Obwohl der „Late Nite Modulations„-Remix ebenso wie die „Meta EP„ atmosphärisch dicht produziert ist, driften beide Versionen für meinen Geschmack zu stark in eine Pop-Trance-Schiene ab, die leider durch die Vocals des kongolesischen Sängers Pierre Kalonji Tumba nicht abgefedert, sondern verstärkt wird.
Am spannendesten in meinen Ohren sind allerdings die Demo-Tracks, die Enuit für die Videospiele „HyperspaceDogfights“ und „HyperspaceAdmirals“ produziert hat. Beide Spiele befinden sich derzeit in der Entwicklung, die für Interessierte bewusst transparent gestaltet ist, und beziehen sich in ihrer Ästhetik auf all die schönen Ballerspiele, mit denen sich die Freizeit in den letzten drei Jahrzehnten so schön sinnvoll füllen ließ.
Vielleicht sind es die skizzenhaften, simplen Ideen, vielleicht es der Computerspiel-Kontext, vielleicht der rohere Sound: Ein sehr eigenständiger, auch naiver Charme verbirgt sich in den Demo-Stücken, der mir sehr zusagt. Womöglich, weil hier Sounds im Mittelpunkt stehen, deren Einsatz in Club-Musik schon seit langem als überholt gelten und vernachlässigt werden, aber zum Raumschiffe-Abknallen immer noch sehr viel Spaß machen.
Ein Sound, der grenzenlos scheint, der keine Linien zieht, wenn keine notwendig sind. Welcome Rankos „Hedonism“.
Diesmal lässt Ranko nicht lange auf sein neues Werk warten. Sechs Monate nach „Hypersensitivity“ folgt nun Nummer drei, angekündigt mit einigen Release-Partys und einem ziemlich sympathischen Livevideo auf Facebook. Irgendwie kommt man an „Hedonism“ nicht vorbei.
Die neue EP erschien jetzt auf dem Berliner Vinyl-Label Tieffrequent. Passend zu dessen House, Deep House und Deep Disco-Fokus ertönt „Hedonism“ deutlich treibender. Vom Hängematten-Feeling aus „Hypersensitivity“ traut sich Ranko auf den sommerlichen Festivalsonntag im Sonnenuntergang.
Mit heißem Hüftschwung zeigt sich vor allem die B-Seite durch den nicht überraschenden Hip-Hop Einfluss – nun funkiger, souliger, beatlastiger. Wie bereits auf der „Unchained EP“ wirkt Duktus mit und es entsteht der verträumt, chillige Song „Melting Dinosaur“. Eine ganz andere Stimmung spiegelt der mit Jan Ketel produzierte, drängende und mit pulsierenden Vocals umgarnte Track „Yard Affairs“ auf der housigen A-Seite.
Die EP vermittelt eine Reise durch Rankos weites Musikverständnis und durch die Facetten von Gefühlswelten – mehrdeutig und harmonisch zugleich. Stimmig dazu wirkt das bunt verspielte Artwork. Ein betörendes, gelungenes Gesamtkonzept mit einem Sound, der grenzenlos scheint, der keine Linien zieht, wenn keine notwendig sind. Welcome „Hedonism“.
Zwei Jahre nachdem Barnt auf Holger „Moonland“ von Dream Weapons geremixed hat, erscheint nun dort eine EP von dem Kölner DJ, Producer und Label-Betreiber.
Bei seinem Label Magazine veröffentlicht Barnt sonst meist. „If She Says Is A Healer, Then She Is A Healer“ erschien aber in Leipzig bei Holger – sowohl musikalisch als auch menschlich scheinen die Verbindungen zu passen. Die Holger-EP besteht aus zwei Tracks:
Das flamboyant verstrahlte „A 1-5“ auf Seite A teilt sich in fünf Abschnitte auf: Scheinende Synthie-Keyboardnoten bestimmen dabei den Sound. Tanzen ist schwierig, dazu fehlt die Erdung durch Bass und beständigen Rhythmus. Dafür bewegt sich die mal floaty und mal spröde Komposition mit beiläufiger Leichtigkeit zwischen einfachen, repetitiven und komplexeren Mustern, gleitet später von der pointierten Akkuratesse ins Sphärische ab, nur um die Atmosphäre dann wieder mit einer Veränderung in Tonalität oder Tempo aufzubrechen.
Als wären sie aus einem radikalem Abgrenzungswillen zur vorangegangenen Seite entstanden, so unterscheiden sich Charakter und Absichten der Seite B signifikant von der Seite A.
Was der Seite A an Tanzbarkeit fehlt, wird hier nachgeholt.
Wo sich vorher luftige, verklärte, verstrahlte Melodien in der Atmosphäre drehten, will sich der zweite Track – der dieser Platte ihren Namen gibt – kaum vom Boden lösen. Die Dichte und Dynamik halten die Melodien an kurzer Leine, ein eilig voran treibender Bass und verschiedene hinterher hastende Kicks und Claps zollen älteren Drum Machines Tribut. Mit emsiger Dynamik und schlichter Eleganz steht Seite B der Komplexität der ersten Komposition in nichts nach.
Lässt Seite A irgendwie an eine synthetische und in sich verdrehte Neo-Romantik denken, so kann man Seite B nicht vom Prinzip Techno entfernen. Doch obwohl beide Teile etwas diametral Verschiedenes wollen, greifen sie auf dem zweiten Blick in ihrer Komplexität durchaus ineinander.
Zwei Leipziger Radio-Sendungen beschäftigen sich mit dem Kassetten-Underground in Ost und West.
Im November beleuchtete die Gegenkrach-Reihe unter anderem den Kassetten-Underground der 80er Jahre. Zusammen mit den Gästen Jan Kummer von AG Geige und Felix Kubin spürte Alexander Pehlemann Unterschiede und Parallelen der DIY-Avantgarde irgendwo zwischen Synth-Pop, (Post-)Punk, Free-Jazz und allerlei Performance-Kunst. Sehr vergnügliche Anekdoten wurden dabei zum Besten gegeben und wundersame Kassetten-Cover, Fanzine-Auszüge und Band-Fotos gezeigt.
Spannend dabei die Rolle des Medium Kassette: Als günstig kopierbare Alternative zur aufwändigen und teuren Schallplattenpressung bot sie nicht nur Künstlern in der Großstadt die Möglichkeit, Musik zu veröffentlichen. Auch in der Provinz wurden inspirierende Momente festzuhalten. Über Fanzines vernetzten sich Bands, Solo-Musiker und kleine Labels überregional.
Drei Dekaden später werden die musikalischen Obskuritäten wieder von Musikliebhabern ausgebuddelt.
Und sie werden nicht zuletzt auch bei Labels wie Sign Bit Zero in neue Kontexte gesetzt.
Die beiden Radio-Macher Dan.Raw und Wurzel aus Leipzig werfen in ihren Sendungen ebenfalls einen Blick zurück auf diese Zeit. Eine passende Gelegenheit, beide Sendungen an dieser Stelle endlich vorzustellen. Endlich? Ja, denn Nokogiribiki und Gleichlaufschwankung bereichern bereits seit über zehn Jahren die UKW-Empfänger in Halle und Leipzig. Mehr als 140 Ausgaben der jeweiligen Sendungen wurden bereits ausgestrahlt.
Wer die Sendungen ab und zu hört oder die zugehörigen im Netz verstreuten Podcasts kennt, hat sicherlich festgestellt, dass zwei große Musik-Liebhaber hinter den beiden Radio-Formaten stecken. Während Wurzel mit der Gleichlaufschwankung bei Radio Corax in Halle zuhause ist, lässt sich Nokogiribiki von Dan.Raw vor allem auf Radio Blau in Leipzig regelmäßig empfangen. Beiden Sendungen ist gemein, dass sie sich mal mehr, mal weniger mit einzelnen Musikern, Labels oder musikalischen Strömungen befassen. Oft lässt sich eine Vorliebe für skurrile Momente in der Musik heraushören – dafür eignet sich auch das Thema Kassettentäter wunderbar.
„Deutsche Amouren“ ist die 143. Ausgabe der Nokogiribiki-Radio-Show und featurt vorrangig die Seltsamkeiten des westdeutschen 80er, biegt aber hier und da auch in Richtung NDW ab, immer mit einem Hang zu bizarren Songs. Verrückt, wieviel Energie und Unbekümmertheit in den Songs stecken. Dagegen wirken so manche zeitgenössische ernste Elektronik-Entwürfe regelrecht grau und öde. Hier findet ihr die Tracklist zum unten eingebetteten Podcast.
Gleichlaufschwankung stellt dagegen die AG Geige in den Mittelpunkt der 151. Ausgabe und gewährt einen spannenden Einblick in das Schaffen des Avantgarde-Projekts aus Karl Marx-Stadt. Ebenfalls überaus lebendige, abstruse Musik, deren lyrische Qualitäten Max Goldt und Foyer des Arts in nichts nachstehen. Wie auch die vielen anderen Sendungen der Gleichlaufschwankung ist diese quasi ein Stück musikalischer Geschichtsunterricht, auch weil es einige rare Stücke zu hören gibt. Hier geht es zur Tracklist der beiden Geschichtsstunden.
Bei sovielen Gemeinsamkeiten verwundert es kaum, dass sich Wurzel und Dan.Raw hier und da mal die Sendeplätze teilen oder zusammen Platten auflegen.
Sachen packen, zum Open Air an den See fahren und tanzen, ist ja eher Teil des easy life. Das Open Air zu organisieren und durchzuführen, dagegen ein richtiger Act. Eine kurze Behind the scenes-Doku über das Think-Festival zeigt es.
Es ist wahrlich keine Neuigkeit, dass größere Festivals oder kleine Open Airs viel Arbeit machen. Programm planen, Behördenauflagen erfüllen, Technik ankarren, Deko bauen und so weiter. Bei Tages-Open Airs mit großem Headliner-Line-up, wie dem Think-Festival, ist es eine besondere Herausforderung, die Balance zwischen Aufwand und Spaßzeit gerade zu halten.
Denn am Ende ist der Hustle ebenso groß wie bei einem Wochenend-Festival, der Spaß geht aber nur zwölf Stunden. Die Kurz-Doku von Arvid Wünsch macht es deutlich, indem sie beim Art Director Martin sowie beim Deko-Team vorbeischaut. Mathias Kaden & Daniel Stefanik sowie Filburt erzählen schließlich aus ihrer Bühnenperspektive. Schöne Einblicke. Dieses Jahr feiert das Think übrigens die zehnte Ausgabe.
In Clubs wird getanzt, logisch. Doch gerade auf den House- und Techno-Floors scheint sich eine gewisse Monotonie breit gemacht zu haben. Dass es auch anders geht, ist bei den Style Wild Battles zu erleben.
Style Wild hat sich in den vergangenen rund sechs Jahren nicht nur als spannende Plattform für die Oldschool- und Future-Tendenzen der Beatmaker-HipHop-Bass-Szene etabliert. Die Reihe im Freitagsprogramm der Distillery ist zugleich eng verzahnt mit dem OverDubClub und brachte so wahrscheinlich eine Menge lokale Akteure zusammen.
Was dabei manchmal vielleicht etwas untergeht: Sie pushed auf vielfältige Weise die Urban Dance-Szene. In Battles treten seit 2012 Tänzerinnen und Tänzer in den Kategorien HipHop, Popping, Experimental, Dancehall und House in 1-zu-1- oder 2-zu-2-Battles gegeneinander an. Eine Jury kürt die besten Moves, die spontan zu den Tracks der DJs entstehen. Dazu gibt es immer wieder begleitende Workshops oder Filmvorführungen.
Bei House sind wir hellhörig geworden. Um 1980 formte sich in Chicago und New York zu den damals neuen House-Sounds ein eigener Tanzstil heraus, bei dem im schnellen Wechsel große und kleine Schrittkombinationen auf den Beat abgestimmt werden – das Jacking. Leichtfüßige, grazile Moves, die heute weitgehend von den House-Floors verschwunden sind.
Doch ist heute heute wirklich monotoner auf den Dancefloors? Das haben wir Kathleen und Susi von der Troop23-Crew gefragt:
Kathleen: Ich würde nicht sagen, dass heute das Tanzen zu House und Techno sehr viel monotoner und uniformer ist. In der Mehrheit gesehen war es das schon immer und hat durchaus mit der Motivation zu tun, mit der man in einen Club geht. Viele Leute wollen dort abschalten, etwas trinken und Leute kennenlernen. Da spielt Tanzen nicht immer die vorrangige Rolle und wenn getanzt wird, will man das dann auch gut machen. Bevor man sich blamiert, lässt man es vielleicht lieber.
„An Kreativität fehlt es bestimmt nicht, eher an der Sozialisation.“
Meiner Meinung nach hat dies mit dem kulturellen Hintergrund und den eigenen Tanzerfahrungen im Laufe des eigenen Lebens zu tun. Auch die Art des Musikhörens und der Hörgewohnheiten spielen eine Rolle. Ich höre sehr gern House-Musik. Das war nicht immer so. Bevor ich House-Dance begegnet bin, war für mich House etwas zum Chillen. Erst durch den Tanz habe ich gelernt, was alles zu hören ist und worauf man sich so bewegen kann.
Susi: Stimmt, es ist nicht monoton. Das Tanzen zu House hat sich entwickelt und ist ungemein vielfältig geworden. Eine zunehmende Differenzierung hat es nicht nur auf musikalischer, sondern auch auf tänzerischer Ebene gegeben. Und das gibt es weiterhin. Es hat sich ein eigener Tanzstil etabliert – wenn auch nicht als Massenphänomen. Sowohl Einflüsse aus anderen Tanzrichtungen, wie zum Beispiel aus dem Salsa oder Elemente aus dem Capoeira sorgten für Inspiration als auch einzelne Tänzer und deren besondere Art zu Tanzen. Es muss einfach unterschieden werden: Einerseits gibt es Menschen, die gern House hören und sich dazu auf Partys vielleicht etwas monoton bewegen. Eventuell noch mit einem Drink in der Hand. Andererseits gibt es Menschen, die es lieben, sich zu dieser Art von Musik mit ihrem Körper auszudrücken, zu tanzen und zu trainieren.
Wie ist die lokale Szene für House-Dance? Gibt es Crews, regelmäßige Events oder Szene-Heroes?
Kathleen: Die Housedance-Szene in Leipzig ist sehr klein, etwa 10 bis 15 Leute. Aber sie wächst, vor allem in den letzten drei bis vier Jahren. Style Wild hat seinen Teil dazu beigetragen, weil es auch House-Dance als Battleform integriert hat, obwohl dies in seinem Ursprung nich dabei war. Es gab aber immer einen Austausch zwischen den Tänzern im Club. Auch durch Tanzworkshops von externen Tänzern versuchen wir die Leute auf diesen Tanzstil aufmerksam zu machen. Was noch viel zu kurz kommt, ist der Austausch beim Clubbesuch. Es gibt ein wöchentliches Training, wo man sich austauschen kann. Die Szene in Paris ist im Vergleich groß. Nicht weil die Stadt größer ist, man hätte auch Berlin in den Vergleich nehmen können. Doch durch einige Besuche von House-Tänzern aus New York kamen auch viele Tänzer in Frankreich mit dem Tanzstil in Berührung und entwickelten ihn weiter. Dies ist meine Erfahrung aus Gesprächen mit Tänzern aus Frankreich. In Europa gibt es derzeit zwei mir bekannte große Events, die sich ausschließlich mit House-Dance als Tanzstil beschäftigen: Housedanceforever in Amsterdam und das Housedance Europe in Italien. In Deutschland bzw. in Sachsen gibt es bisher ein paar kleine Battles & Trainingssessions. Was vermutlich daran liegt, dass die Szene nicht so groß ist.
Susi: Es gibt lokal ein paar Tänzer, die House tanzen. Ich würde sie als Teil der ‚urbanen Tanzszene‘ sehen. Neben Leuten, die eher HipHop, Popping oder Breakdance tanzen.
„Die Szene ist überschaubar, mittlerweile gut vernetzt und sehr herzlich.“
Man kennt sich untereinander, trainiert gemeinsam, fährt zusammen auf Tanzevents oder Partys. Ich selbst habe zunächst viel HipHop getanzt, dann eher Locking. Auf einem Tanzevent bin ich dann über House gestolpert und habe seitdem den Fokus eher darauf gelegt, weil es sich für mich am besten anfühlt.
Worauf wird bei den Style Wild Battles im House-Dance besonders Wert gelegt?
Kathleen: Am wichtigsten ist die Verbindung zur Musik. Die hohe Schule ist es, wenn du die Musik im Tanz sehen kannst. House hat seinen eigenen Groove, so wie HipHop seinen eigenen Groove hat. Das Jacking als Basicmove ist hier wichtig. Wenn du einem Tänzer zusiehst ohne die Musik zu hören, könntest du daran erkennen, dass er House tanzt.
„Im Battle ist es natürlich wichtig, dass du auf dein Gegenüber reagierst und wie generell dein Level ist.“
Susi: Es gibt eine Menge Aspekte. Die Judges bei einem Battle bewerten bspw. Vielfalt, Musikalität, Präsenz, Style, und so weiter. Mir ist es wichtig, dass der Tänzer den House-Groove oder das House-Feeling hat und seine Verbindung zur Musik spürbar und sichtbar macht.
Die 10. Ausgabe der Style Wild Battles erstreckt sich übrigens über ein ganzes Wochenende. Kick Off ist am Freitag, den 10.2. mit einer Clubnacht in der Distillery, bei der sich die Tänzer, DJs und Musiker in einer offene Runde austauschen können. Auch, um die verschiedenen Perspektiven besser zu verstehen
Am Samstag, den 11.2. finden verschiedene Workshops in der Baumwollspinnerei sowie in den Break Art Studios statt. Am Sonntag schließlich dann der Höhepunkt: die Style Wild Battles im Werk 2. Die Jury besteht aus Leuten aus Schweden, Frankfurt, Berlin, Hildesheim und Leipzig.
Platten direkt beim Label zu kaufen, ist ja wie die Gemüsekiste vom Bauern liefern. Fühlt sich irgendwie gut an und manchmal wird sogar noch mehr von Freunden mitgeliefert.
Ok ok, ob das letztere bei Gemüsekisten auch so ist, weiß ich nicht. Aber einige Leipziger Labels haben ihre Online-Shops nicht nur mit dem eigenen Katalog bestückt, sondern ergänzen das Angebot um Veröffentlichungen von befreundeten Labels. Nicht in vollem Umfang, dafür ausgesucht und quasi passend zum eigenen Katalog kuratiert.
Alphacut Records und Jahtari machen dies bereits seit Jahren. Auch im Kann Records-Store gibt es nebenbei Platten von Giegling, Lack, Bau und Holger. Neu dazu ist Sign Bit Zero gekommen. Im letzten Jahr sehr überzeugend von Kilian Krings gegründet, ist der letzte Woche erweiterte Online-Shop nun auch eine Fundgrube für experimentelle und obskure Elektronik mit Post Punk- und Industrial-Zitaten.
Und so finden sich dort nun u.a. die Kassetten von Amok Tapes und Sama Recordings. Durch den direkten Kontakt zu befreundeten Labels wie Unknown Precept, Knekelhuis und Mannequin sollen im Sign Bit Zero-Shop künftig auch Platten und Tapes erhältlich sein, die woanders bereits ausverkauft sind. Nebenbei wird mir der Kontext noch einmal deutlicher, in dem sich Sign Bit Zero bewegt. Hier ein paar Highlights aus dem SBZ-Shop:
Mehr als zwei Jahre nach der letzten Platte gab es kürzlich ein neues Lebenszeichen von Connwax. Mit einem Link ins Berliner ://about blank.
In diesem Jahr kann Connwax auf fünf Jahre zurückschauen. Mit dem Spanier Eduardo De La Calle ging es im Frühjahr 2012 los. Großen Release-Stress haben sich die Macher aber nicht gemacht. Stattdessen entstanden in der Zeit gerade einmal vier Vinyl-only-EPs, die die feinen Unterschiede im Techno dokumentierten. Was sich bei Connwax aber immer irgendwie durchzieht – egal wie deep oder straight sich ein Track entfaltet – ist eine atmosphärische Weite und warme Innerlichkeit.
Selbst bei der Nummer 4, die auf dem ersten Hören noch einmal packender und zugleich breakiger und spannungsgeladener daherkommt.
„Elements“ und „Concealing“ stechen hier besonders heraus.
Der://about blank-Resident Akmê steckt hinter diesen drei sehr einnehmenden Tracks und Connwax beschert dem Berliner mit dieser EP sein Vinyl-Debüt. Und was für eins. Ja, Krausi, da reichen sogar Snippets, um das festzustellen.
Antoinette Blume schlägt ein neues Kapitel ihrer Afterhour-Begegnungen mit interessanten Menschen des hiesigen Nachtlebens auf. Solaris kreuzte dieses Mal ihren Weg.
Hier sollte eigentlich eine preiswürdige Einleitung meiner lieben Freundin Ronya Othmann stehen. So beginnt zwar keine Einleitung von ihr, aber notfalls eben von mir. Ich verzeihe meinen Freunden zu oft und zu gerne diese gewisse künstlerische Unzurechnungsfähigkeit, Unzuverlässigkeit und Unberechenbarkeit. Auch heute. Ja, auch heute. Die Einleitung wird nachgeliefert, I promise!
Dafür gibt es in dieser Februar-Ausgabe ein A4-Portrait einer Frau, die jegliche Freifläche zum Ausbrennen bringt: Solaris. Wie die Sonne. Nur in schwarz.
Steckbrief
Musik oder Rausch?
Rausch durch Musik
Clubnest?
Institut fuer Zukunft
Zuhause-Musik?
Punk und Ambient
Chiaroscuro: hell-dunkel
Solaris ist nicht nur Resident DJ in einem der Technoclubs in Leipzig, dem Institut für Zukunft, sondern auch Philosophin (B.A.), Bookerin und die Verantwortliche für eine meiner liebsten Veranstaltungen in eben diesem Club, dem Sunday Service. Spätestens, eher allerspätestens seit ihrem Set beim Boiler Room und ihrem Auftritt zur 12-Jahres-Feier im Berghain kennt man ihren Namen, ihr Gesicht, ihre musikalische Handschrift. Man müsste annehmen, der starken Resonanz zu urteilen, die Boiler-Room-Berghain-Bookings wären die markantesten Stellen in ihrer vierjährigen DJ-Vita.
Für Solaris selbst ist die bisher wichtigste Station der Anfang: Die IfZ-Eröffnung. Was sich seit dem in Leipzigs Zirkuszelt gedreht und entwickelt hat, ist zu so etwas wie dem Party-Dialysegang für Technoerkrankte geworden. Weitestgehend perfektioniert und geradezu (über)lebenswichtig für einen Teil der Nach(t)welt.
Gegenwärtig, vergangen, zukünftig
Clubnest ist unweigerlich und für immer das IfZ, hier wird kuratiert und der eigenen Kreativarbeit nachgegangen. Und dass ein Booker nie schläft, ist wohlweislich wahr. Entweder Solaris organisiert, legt in Clubs oder bei Festivals (wo sie einst die Clubfamilie des IfZ kennenlernte) auf. Früher war sie selbst oft Sonntags im Berghain anzutreffen, bevor das mystifizierte „Non-Plus-Ultra“ Berlins ausdiente und Solaris selbst die Möglichkeit bekam, das Nachtleben mit eigenem Anspruch und Zutun zu verschönern. Dazu gehört beispielhaft das ausgewogene Verhältnis von queeren, weiblichen und männlichen Künstlern, die eine Party gestalten.
Und was geht so in puncto Zukunft? Zukünftig (welch omnipräsenter Ausspruch!) möchte sie sich der eigenen Produktion von Musik verschreiben – das Vorher-nie-dagewesene entfaltet mit der Zeit mehr und mehr seine unbekannten Reize und löst vielleicht, irgendwann, aber nie absolut, das Auflegen fremder Musik ab.
Sci-Fi-Butterfahrt
Damit ihr, nein wir, zum Ende hin noch etwas Handfestes mitnehmen können, nicht nur einen Einblick und ein paar Lesezeilen (ich kenne ja meine gierige, ähh wissbegierige Leserschaft mittlerweile), hier noch das gelüftete Geheimnis hinter dem Künstlernamen Solaris: Es ist ein Sci-Fi Filmtitel – puff, platsch.
Ja, denn auch ich dachte für 2-3 Sekündchen, es könnte sich um eine busfahrgetränkte Geschichte handeln – nein, den Namen gab es schon vor dem Umzug von Dresden nach Leipzig. Trotzdem schön, in einem LVB-Gefährt zwischendurch den Namen Solaris zu lesen – und damit an die ein oder anderen Nächte und Tage des Sunday Service zu denken.
Wieder geht ein herzlicher Dank an Henry W. Laurisch für das Porträt-Foto sowie an Manuel Schmieder für das Afterhour-Artwork.
Hypress heißt ein neues Label, das vor wenigen Tagen seine erste Platte veröffentlichte. Wir haben mit René von Mod.Civil darüber gesprochen. Er steckt nämlich dahinter.
Um Mod.Civil ist es leider etwas ruhiger geworden in den letzten Jahren. René, ein Teil des Duos und als Templeton auch solo unterwegs, hat die Zeit jedoch genutzt und mit Hypress ein viel versprechendes neues Label gestartet.
Durchaus vielseitig scheint es zu werden, zumindest öffnet die Nummer 1 als Split-EP mit DJ Overdose aus Rotterdam und dem Leipziger Varum aus dem Modern Trips- und Mørklys-Umfeld ein weites Spektrum zwischen klassischem Electro, industrial-inspiriertem Techno und leuchtenden Electro-Funk-Anleihen. Was René genau vorhat, erzählt er uns im Mini-Interview zum Label-Start. Und drüben in der Review zur ersten EP gibt es auch einen Smalltalk zwischen Varum und DJ Overdose.
Wie kam die Idee zu Hypress?
Die Idee und einige Anstrengungen für ein eigenes Projekt gab es schon länger. Ich habe in der Vergangenheit inhaltlich und administrativ sehr viel Energie in verschiedene gemeinsam Projekte investiert. Leider hatte ich dabei öfter das Gefühl, an Grenzen zu stoßen oder ich stand nicht immer vollends hinter allen Entscheidungen, die ein gemeinsames Projekt oder Label so mit sich bringen.
Dadurch verpuffte aus meiner Sicht mitunter die Energie für die Sachen und ich verlor den Fokus für die Musik, die ich eigentlich machen wollte. Das löste häufiger eine gewisse Frustration aus, der ich entfliehen wollte.
„Für die Musik, die ich gut finde und machen will, möchte ich ab jetzt ohne Kompromisse arbeiten.“
Es wird immer Split-EPs geben?
Die ersten drei EPs sind als Split-EPs konzipiert. Das soll prinzipiell auch der Fahrplan sein. Es gibt jedoch auch schon eine Anfrage von einem Künstler, der gern eine Artist-EP machen möchte. Das liegt aber noch etwas in der Zukunft und es muss noch etwas reifen. Deswegen möchte ich darüber nicht so viel erzählen.
Wo soll es vom Sound her hingehen?
Es gibt zwei entscheidende Eckpfeiler: Electro und Techno. Ich habe gar nicht vor, auf Krampf neue Pfade zu beschreiten. Da läuft man Gefahr, sich zu verrennen. Außerdem gibt es auf bestehenden Pfaden noch vieles zu entdecken, das anders und in seiner Art irgendwie neu erscheint. Die beiden Genres sind auch sehr dehnbare Begriffe und da muss ich gar nicht mit neuen Kontexten oder Verhältnismäßigkeiten anfangen.
Und wenn es am Ende die Soundästetik ist, die für mich interessant klingt, reicht das ja manchmal auch schon. Ich denke durch eine gewisse Limitierung ergibt sich im Umkehrschluss auch wieder vielmehr Freiraum in diesem Prozess. Natürlich lasse ich mich gern von anderen Musikarten inspirieren. Das passiert zwangsläufig. Und vielleicht lasse ich mich auch zu anderen Spielarten hinreisen.
Im Bass- und Breaks- oder Indie-(Electronic)-Bereich gibt es beispielsweise auch immer wieder interessante Künstler die tolle Sachen machen. Umsonst hatte ich damals nicht auch das Pneuma-dor-Label mit gestartet. Für mich stehen vorerst die nächsten zwei Releases im Fokus und dafür muss noch einiges tun.
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