IfZ gibt Schließung zum Jahresende bekannt

Vor wenigen Wochen noch 10. Jubiläum, jetzt gibt das Institut fuer Zukunft die Schließung des Clubs bekannt. Noch bis Silvester soll es weitergehen, danach heißt es: Licht aus, Ende.

Nun ist es offiziell: Wir haben heute, wie viele andere Magazine, Zeitungen und Blogs, die Pressemitteilung des Clubs erhalten. Schon vor zwei Tagen hatte die Leipziger Volkszeitung die ersten Leaks aus dem Club aufgegriffen und von Xavi, dem verantwortlichen Geschäftsführer des IfZ, eine Bestätigung erhalten.

Damit bewahrheiten sich die Rumours, die seit der Öffnung nach der Corona-Pause gab, immer wieder hochkamen. „Die Gründe für das Ende des IfZ sind vielschichtig. Nachdem 2019 das erfolgreichste und umsatzstärkste Jahr in der Geschichte des Clubs verzeichnet werden konnte, brachen die Einnahmen im Zuge der Corona-Pandemie rapide ein. Diese Verluste konnte das IfZ nach der erneuten Öffnung 2022 nicht wieder einholen“, heißt es in der Pressemitteilung.

In einem Report wurde die dramatische finanzielle Situation bereits im letzten Sommer beschrieben. Schon damals hieß es, dass sich seit der Wiedereröffnung das Ausgehverhalten und die Kostenstrukturen so verändert hätten, dass pro Nacht 100 bis 200 Gäst:innen fehlen, um profitabel zu arbeiten. Hinzu kamen einige politische und interne Herausforderungen, die immer wieder für Unruhe und Unmut sorgten.

Aber genau diese Unruhe prägte das IfZ und gehörte zur DNA des politisch- und gesellschaftskritischen Club. Doch die Zeit für solche Projekte scheint aktuell nicht die beste zu sein: „Die anstehende Schließung des IfZs ist ein signifikantes Beispiel dafür, dass es für nicht-kommerzielle und gemeinschaftsorientierte Projekte nahezu unmöglich geworden ist zu bestehen – dabei ist der Beitrag genau dieser Freiräume zu Kultur und Demokratie nicht zu unterschätzen“, heißt es dazu in der Pressmitteilung.

Xavi ergänzt: „Der Versuch von einem gemeinsamen Arbeiten mit flachen Hierarchien, bei dem die gemeinsame Gestaltung der Vielen wichtiger ist als der finanzielle Profit Einzelner, ist angesichts der wirtschaftlichen Zwänge unmöglich geworden. Wir können dem Druck nicht mehr stand halten.„

Wir sind tief traurig und dennoch zuversichtlich, dass dies nicht das Ende der Leipziger Clubkultur einläutet. Die Stadt ist vital, sie verliert zwar immer mehr freie Räume, aber gerade die Clubkultur hat sich in den vergangenen 30 Jahren immer wieder neu erfunden, schwierige und extrem gute bis hin zu überladenen Phasen mit einem Überangebot erlebt.

Wir sagen Danke für 10 Jahre IfZ – mit wichtigen Impulsen in Richtung Awareness-Arbeit, Sound- und Musikqualität, diverse Line-ups, basisdemokratischer Clubführung sowie jeder Menge Nightlife-Gossip und lustigem Meme-Stoff.

Am 31. Dezember 2024 gibt es die letzte Party!

KW 21 – Freitag

Techno, Trance und Cumbia – durchaus vielseitig dieser KW 21-Freitag in Leipzig.

frohfroh-Tagestipp //

Superpamanoke // Elipamanoke // 23:59 – 10:00 Uhr
w/ Supergloss, Karate Bu, Luzi, Siggi Petrol, Siggi Sauer, SubkoØne, Rsohr

Die Superpamanoke bedient sich einem simplen, aber effektiven Konzept: Hier werden Headliner und local talents mit Eli-Residents zusammengebracht, zu einem stimmigen Line-up kuratiert und dann kommt immer etwas Tanzbares und Feierbares heraus. Obwohl sonst sehr technoid ausgelegt, kommt der Geheimtipp des Abends Karate Bu mit eher housigen und groovigen Sound. Also auch für alle etwas dabei.


Außerdem heute //

Cluster / Neue Welle, 23:00 – 07:00 Uhr – Illian-Tape-Founders Zenker Brothers treffen auf die dreamy Techno-Locals Karo und Neele

Clubberware x Absturz / Absturz, 23:00 – 06:00 Uhr – Cute Homeparty-Atmosphäre in funky technoiden Gefilden mit Sebastian Strootmann, Nighty Ninja, Karl F

Teergarten: Opening / Institut fuer Zukunft, 19:00 – 05:00 Uhr – Heute wird der Teergarten reanimiert mit technoidem Drinnen- und Draußen-Programm und einer Vinylbörse. Mit Eigenrausch b2b Mi.roe, Morphin, Rover. Hosted by 115

Cooked / Mimikry, 18:00 – 22:30 Uhr – Schönes Vorglühprogramm mit Vinyl-Only-Techno von Kontinum, S.ra und Chacha. Dazu Drinks und Essen auf Spendenbasis

Cumbiaton Leipzig – Latin American Festival / Westhafen, 18:00 – 08:00 Uhr – Lateinamerikanisches Musik- und Kulturfestival mit Band, DJ und Workshopprogramm von Freitag bis Samstag. Mit Cayeye Salsa Band, La Perla Del Pacífico, Akire, Cafgar, Zuletta, Dj Jorge

Elotrance and Friends / Ilses Erika, 23:00 – 06:00 Uhr – Elotrance ist wieder in der Ilse und das bedeutet: kleiner, aber feiner Trance in süßer Umgebung. Mit Junction, Felix Schwarzenberger, Lena xx und Höhle der Liebe

KW 21 – Samstag

Und weiter geht’s. Heute mit einem Festival-Teaser, Open-Air-Optionen und dunklen Clubnächten.

frohfroh-Tagestipp //

Chimaera: Premaera // DUQO // 23:59 – 22:00 Uhr
w/ Sacima b2b DJ Dvb, Action Bronko b2b Scherbert, Annyrock, Boris b2b Djuludag, Cheesy.Cargo b2b K Bye, Goldy.mp3, Introversion, Kim Shine, Marie Lung, Max Lessig, Monopurple, Nina Frizzante, So-Fi, Yowlandi

Zusammen mit Creme Club und Waldbrand gibt es im Namen des Chimaera-Festivals 22 Stunden Vollprogramm im DUQO diesen Samstag. Dabei gibt es in dieser etwas längeren Zeitspanne viele Genres und kleine musikalische Nischen zu entdecken. Goldy.mp3, Max Lessig und Yowlandi treten dann auch noch live auf. Also, hier gibt‘s alles für diejenigen, die Mitte August in der Niederlausitz aufs Chimaera gehen, gehen wollen oder einfach nur festival-like am Wochenende feiern mögen.

Hier ein Auszug aus dem Line-up:


Außerdem heute //

TIHT Kollektivnacht / Neue Welle, 23:00 – 07:00 Uhr – Magdeburger Kollektiv-Takeover mit Trance und Hardtechno-Vibes. Mit dabei Benito, Cello, Finə, Joga, KS6/кosтja, Unterkracher, Chiara Allnutt 

Nebula Invites ://Elements / Institut fuer Zukunft, 23:59 – 09:00 Uhr – Klassischer hypnotischer Techno-Sound in IfZ- und Nebula.Manier. Mit Cylo, Edge of Space, Kontinum b2b V:Sonntag, Moraine b2b Murky fm, Noxonos, Reka Zalan, Thnts 

Cumbiaton Leipzig – Latin American Festival / Westhafen, 18:00 – 08:00 Uhr – Zweiter Tag des Lateinamerikanischen Festivals im Westhafen. Dabei: Faustna Calavera Cumbia Band, Linapary, Vossi Romero, Bony Selektor, Feminasty, Amiguito, Marquinho, Janette, Progressiv Leipzig Collective

Amped by Vacanza Vol. 2 / Absturz, 20:00 – 05:00 Uhr – Vacanza-Invite mit Karaoke, Hot Dogs und Live-Mucke. Mit am Start: Stiwahn, Yung Butschi, Momik, Thord1s, José Armando

Open Air / Heiter bis Wolkig, 14:00 – 22:00 Uhr – Das zweite Open Air im Heiter bis Wolkig diesen Jahres mit Tech-House von Lauter Unfuch, Acta Non Verba, Maria Die Ruhe und einem Special Guest

We Ride Sommerparty / 292 Karangahape Road, 18:00 – xx:oo Uhr – Sommerliche Party des Fahrradmagazins We Ride im neuen Gfzk-Café. Mit Dr. Bling 3000, Ma.schi, Zischarias

KW 20 – Sonntag

Der spannendste Tag an diesem langen Wochenende. Mit Kunst-Club-Clash, einem Schwof und einem Teaser auf die Festival-Saison.

frohfroh-Tagestipp //

Vaertism x Burg // DUQO // 16:00 – 06:00 Uhr
w/ Stella Fiore, Antja, Lievar, Elli.on, Submod, Magnus, Voeller, Pajari, Rike

In diesem 2-Part-Event treffen die Hallenser Burg Giebichenstein und das Leipziger Label Vaertism aufeinander. Was das bedeutet: Von 16 Uhr an gibt Kunst von Liv Overdieck, Jens Schabbach, Raen Coplin, Sarah Goerke und anderen Künstler:innen in einer Ausstellung zu sehen. Parallel läuft auch schon Musik. Ab 22 Uhr wird es dann clubbiger. Dabei zeichnet sich Vaertisms Sound und Kuration durch minimalen Sound mit House-Note aus, passend zu den design-fokussierten Installationen und Artworks.


Außerdem heute //

Club.Mach 3 / Institut fuer Zukunft, 23:59 – 09:00 Uhr – Ganz fixe Musik zwischen Hard Industrial und Trancy Tunes mit DJ Purpur, Genelle, Ninette, Ostbam, Parallx, Salush

Gier / Elipamanoke, 23:59 – 09:00 Uhr – WGT-Veranstaltung vom Eli mit schönem EBM-Einschlag und verschiedenen Industrial-Richtungen plus Body Suspension. Dabei sind Atalanta, Carlos GrabStein, Hybral, Hypnosta, Lesser Of, Ludmila Houben, Phase Fatale, Yami Spechie, 86DFromHell

Schwof im Frühling – Disco extravaganti / Garage Ost, 14:00 – 20:00 Uhr – Digging EnthusiastInnen an den Decks! Musikalisch divers nischig und sehr cute. Mit Glis Glis, Hilde Prank, DJ Trinkwasser, Der Specht

Harbour Spring Festival / Westhafen, 12:00 – 12:00 Uhr – Das muss ja ein stabiles Booking-Budget sein. Westhafen lädt mehrere internationale Größen ein, dazu gibt es einigen Leipziger Support. Mit Héctor Oaks, DJ Hell, Dr. Rubinstein, Oliver Huntemann, Kid Simius, Jonathan Kaspar, Schlepp Geist, Vincent Neumann, Oliver Rosemann, Carlo Bonanza, V:Sonntag, Nici Palm, Anka, Sledge

KW 20 – Samstag

An diesem Wochenende gibt es logischerweise immer mal wieder WGT-Vibes. Aber auch Melodic Techno und House.

frohfroh-Tagestipp //

Glitter+Trauma // Institut fuer Zukunft // 22:00 – 08:00 Uhr
w/ Ilovdaddyz, Steiner, Æol, Mrs. Pinkeyes, Paura Diamante, Robertianjim, Knüpfi, Zacker

Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt: Es ist wieder Wave-Gothic-Treffen in Leipzig. Dark Wave, Electronic Body Music und Goth finden ja (auch leider) sehr wenig in Clubs statt, umso schöner ist es, dass die jährliche Glitter+Trauma wieder einmal stattfindet. Hier treffen queere Subkultur auf 80s influenced Electronics und düsterem Techno-Sound.


Außerdem heute //

Kosmos / Elipamanoke, 23:59 – 10:00 Uhr – Melodic Techno Invites von neuerem Leipziger Label Kosmos mit Aio, Konfusia, HNGT, Rad.Lez, Fuxia, Aender

Coco Cabana / Stadtstrand, 18:00 – 22:00 Uhr – Afro House und Tropical House mit DJ Sekou

Perfekte Welle / Neue Welle, 23:00 – 07:00 Uhr – Vacanza präsentiert! Gute Laune Mucke zwischen Leipzig, Dresden, Berlin. Mit Pau Pau, Beqqi, Goldie Palm, Phoebe

Vroom Vroom / DUQO, 23:00 – 06:00 Uhr – Irgendwo zwischen Elsterartig meets Subkultur mit Miss Ivanka T., xBraynce, Parix, Fstoec, DJ Stimula

KW 20 – Freitag

Fünf Tipps für diesen Freitag. Zwischen Electro, Trash, Italo und Techno.

frohfroh-Tagestipp //

Formula // Neue Welle // 23:00 – 07:00 Uhr
w/ Loa Szala, Cyan85, Rico Giraffa

It’s Formula time again! Neue-Welle-Resident Cyan85 lädt wieder ein und präsentiert dieses Mal zum einen Loa Szala, Resident-DJ von Alien Communications aus London und Rico Giraffa vom Leipziger Creme Club. Musikalisch sind Gefilde des veranstaltungstypischen Electro zu erwarten, gepaart mit einem progressiven House-Einschlag und einer guten Portion Breaks.


Außerdem heute //

Apostrophé & Friends / DUQO, 23:59 – 10:00 Uhr – Apostrophé macht ihre erste Veranstaltung im neuen DUQO und nimmt eigene Residents plus Leipziger Bekanntschaften mit. Zwischen Techno, Breaks und Trance von 2 Girls 1 Club, Apøllo, Blemm, Butschi, Ciao 3lla, DJ Twerking Class, Leon Link, Noisland, Solala, Szenegal, The Menstruaters

Elek Panjoli / Elipamanoke, 23:59 – 10:00 Uhr – Eli-Resident-Veranstaltung mit bekannten und jüngeren Gesichtern. Mit dabei Acsic b2b Plateau Bitch, Itsadisasta, Justamicrodose, Keta Perry, Krue, Lars Goldammer, Mathias Ache & Mule, Senta Julien, S-ray

Trash’n’Trance / Absturz, 23:00 – 06:00 Uhr – Ja, der Name ist Programm. Wird wohl trashig und trancig. Mit DJ Teilzeit, Scrappy Coco, Don Flexappeal, Match Byrne

Pain & Pleasure / Ilses Erika, 23:00 – 06:00 Uhr – Die Disco-Kugel dreht sich zu passender Musik, full on Disco und Italo. Dabei: Dans Danza, Mr. Urns, Uschmar, Ludi Oktokreuz, DJ Drill, DJ Puppe

On Tape #4 – GLYK

In Folge 4 unserer „On Tape“-Serie stellen wir das Leipziger Label GLYK vor. Seit 2017 veröffentlicht es Musik, die sich irgendwo „in between“ verorten lässt. Wir haben uns mit Label-Kopf DJ Balduin verabredet und wollten wissen, was das Medium Tape für ihn bedeutet und was ihn mit seinem Label antreibt.

Balduin ist DJ und Produzent aus Leipzig, der vielen bereits ein Begriff sein dürfte – wir hatten ihn auch schon im ausführlichen Interview. Sein Album „Concrete Mimosa“ auf Kann Records war eine unserer Top-Platten des vergangenen Jahres und lief quasi in Dauerrotation. Er ist außerdem – gemeinsam mit Freund Yet Unseen – das DJ-Duo Feuerbach.

Neben dem Auflegen und Produzieren betreibt Balduin seit mehreren Jahren das Label GLYK, was sich irgendwo zwischen Ambient, House und Experimental eingegroovt hat. Begonnen hat alles mit einer Veranstaltungsreihe, die er noch zu Weimarer Studienzeiten mit ein paar gleichgesinnten Freund:innen ins Leben gerufen hatte – die „Musik für Päarchen und Geysteskranke“.

Foto: Nikolas Fabian Kammerer

Dabei wurde sich in Zimmer aufgelöster WGs eingemietet oder eine Kneipe bespielt, ein paar Matratzen ausgelegt oder Dinge an rotierenden Motoren an Zimmerdecken befestigt. So konnte es schon mal auf einer solchen Veranstaltung passieren, dass ein Fernseher in Flammen aufging oder Gäst:innen einen durch den Raum rotierenden Handschuh ins Gesicht bekamen. Balduin erinnert sich:

„Zu dieser Zeit gab es in Weimar nur Club-Veranstaltungen oder Studi-Parties, wovon wir sehr gelangweilt waren. Und wir dachten uns: Es gibt so viel gute Musik, die wir gerne laut und in anderen Kontexten hören wollen würden. Also lasst uns den Kontext irgendwie schaffen. Die Musik sollte eine Geschichte erzählen. Wer sich darauf konzentrieren wollte, hatte etwas zu entdecken, jedoch nicht so, wie man das aus Ambient-Kreisen vielleicht kennt. Dass jetzt alle andächtig zuhören müssen. Wir wollten etwas zwischen Deep-Listening und Extase schaffen.“

Foto: Nikolas Fabian Kammerer

GLYK als Label betreibt Balduin jedoch seit jeher ganz für sich allein. Zumal sich nach der Weimarer Zeit die Freund:innen in alle Himmelsrichtungen verteilten. Musikalisch bewege sich das Label, ähnlich wie beim DJ-Duo Feuerbach, zwischen den zwei gegenseitigen Polen „harmonisch“ und „unbequem“. Balduin meint dazu:

„Ich fahre ungerne nur eine Linie. Im Oszillieren soll ein Bild entstehen. Ich finde es langweilig, wenn ich nach zwei Releases schon erahne, wo es bei einem Label hingeht.“

Die Artists findet Balduin online oder manchmal auch in seinem unmittelbaren musikalischen Umfeld. Dabei ist es nicht wichtig, dass die Musik per se gut konsumierbar ist – manchmal sei es auch ein Konzept, das ihn reize, meint er. So zum Beispiel die Veröffentlichung von „Composition 1960 #7“ des New Yorker Produzenten John D. Murphy. Dies ist die minimalistische Techno-Interpretation eines neo-klassischen Stückes.

Foto: Nikolas Fabian Kammerer

Balduin selbst hat in Weimar Medienkunst studiert und begreift die physischen Releases auch als Spielwiese für seine Kreativität. Die Gestaltung der Artworks übernimmt er alle selbst. Ist es ihm denn wichtig, Musik neben dem digitalen Release auch auf physischen Medien zu veröffentlichen, wollte ich wissen:

„Nicht jede Musik profitiert davon, auf einem physischen Tonträger veröffentlicht zu werden. Ich finde es aber schon cool ein Medium zum Anfassen zu haben. Mir geht es darum schöne Dinge zu erschaffen, von denen ich hoffe, dass auch andere sie toll finden. Das Besondere am physischen Medium ist ja nicht nur die eigene Klangqualität oder die Interaktion damit, sondern auch, dass es irgendwo steht und Platz wegnimmt. Dann sollte es schon ein Produkt sein, dass ich gerne bei mir habe.“

Und wie steht es speziell um das Medium Kassette?

„Ich finde es generell spannend, dass jedes Medium seine Eigenheiten hat und vorgibt, wie ich ein Album höre. Auf Platte ist es in zwei oder vier Teile unterteilt, bei der CD in einem Rutsch durch. Auf Streamingportalen gibt oft der Algorithmus vor, wie es weiter geht, nachdem das Album zu Ende ist. Und beim Tape habe ich es so erfahren, dass es automatisch wieder von vorne beginnt.“

Von vorne? Ja, denn DJ Balduin besitzt ein Tape-Deck mit Auto-Reverse-Funktion. Das heißt, die Kassette wird nach einem Durchlauf erneut abgespielt. So habe jedes Medium seine eigene Art, ein Album zu erzählen. Durch das wiederholte Hören von Kassetten sei ihm klar ihm geworden, wie selten er Alben auf Repeat höre. Und das ist auch einer der Aspekte, der die Veröffentlichung von Musik auf Kassette für ihn reizvoll mache.

„Man hört die Musik ganz anders. Und bestimmte Stücke bleiben erst beim zweiten oder dritten Durchlauf hängen“, so seine Erfahrung. Für die zukünftigen Releases möchte sich Balduin ungern auf ein Medium festlegen. Ob auf Tape, digital oder auf Platte – Hauptsache es geht weiter, wie es sich für ihn am besten anfühlt. Fest steht, dass sich das Ein-Personen-Label GLYK gerade stark in Richtung kollektive Veröffentlichungsplattform bewegt.

„Lange dachte ich allein wissen zu müssen wo es mit dem Label hingeht, auch wenn Meinungen aus meinem Umfeld immer meine Entscheidungen beeinflusst haben. In den letzten Jahren sind viele der Personen, die an den ersten Weimarer Veranstaltungen beteiligt waren, nach Leipzig gezogen. Im Moment bringt uns das Label alle wieder kreativ zusammen. Da entsteht gerade eine neue Energie und es ist schön in Gemeinschaft herausfinden, was GLYK noch alles werden kann.“

Schon sehr zeitnah lässt sich etwas von dieser Energie live erspüren. Und zwar am 1. Juni 2024 im Kunstverein Leipzig. Von 10 bis 22 Uhr. Mit Lino Rex, Vanessa Bettina, Dj Ony, M-pha & Mikolaj, Yet Unseen, SRS, Matthias Schäfer, Elisabeth Kraus, Pia von Reis und Max Wiesner (und mehr)

Und hier sind noch einige Tape-Releases von GLYK, die wir euch sehr ans Herz legen:

Fotos

An dieser Stelle noch ein großes Danke an Nikolas Fabian Kammerer für die wunderbaren Fotos zu dieser Story. Wie er das Shooting mit Balduin wahrgenommen hat, erzählt er hier:

„Dass GLYK ein kreatives Label ist, war mir schon vorab klar. Dass sich Balduin aber bei den Portraits so dermaßen ins Zeug legt, hat mich doch nochmal (positiv!) überrascht. Diese sprühende Kreativität ‚am Set‘ ist natürlich eine Win-Win-Situation.“

KW 19 – Samstag

Heute gibt es den großen DUQO-Opening-Tag – und dazu ein paar weitere Techno-Dates.

frohfroh-Tagestipp //

Opening Day 2 // DUQO // 14:00 – 08:00 Uhr
w/ Nell, Gill, Hannie Phi, Jennifer Loveless, Fafi Abdel Nour, Oliv b2b Jewelry, D. Tiffany, DJ Carroum

Das DUQO öffnet an diesem Wochenende offiziell seine Türen mit einem großen Programm. Hiermit bekommt Leipzig einen viel versprechenden Mix aus Biergarten und Clubspace. Musikalisch bleibt es housy, zwischen progressiven und groovigen Tunes von Friends von außerhalb und direkten Friends aus Leipzig. Spannend wird vor allem der neue Außenbereich und wie dieser bis Mitternacht bespielt wird. Ab 22 Uhr geht es aber auch schon rein.

Checkt auch unseren Intro-Artikel dazu.


Außerdem heute //

Mitmischen / Institut fuer Zukunft, 23:59 – 09:00 Uhr – New-Age-Veranstaltung, angesiedelt zwischen Trance, Groove und Progressive mit einem Secret Act sowie Hella Sassy, V:Sonntag, Ariel., Bbetriebswirt, 0megavybe

Brotfabrik meets 3000Grad / Elipamanoke, 23:59 – 10:00 Uhr – Festival-Melodic-Techno mit viel Hände hoch und Ecstasy-Vibes. Mit Mollono.Bass, Conny Wolf, Fabian Girard, Green Lake Project, Lotte Laut, Nøvae, Riod., Rn86

Rise – Progression Series Part 1 – Neue Welle, 23:00 – 07:00 Uhr – Techno-Invite in die Welle mit Überraschungsgast von Seelen. Mit am Start: Axrec, Ingmarsøn, Eliza Feliz, Surprise Act

Fluffig / Garage Ost, 17:00 – 01:30 Uhr – Discoide und downbeatige Soundcollagen mit Bauer & Pflüger, Finez, Flux Yara, Tchoin, dazu eine Burlesqueperformance von Miss Bella Della and the Pink Panther Baby

KW 19 – Freitag

Diese Woche wird echt voll. Erst Vorfeiertag, dann Feiertag, nun normales Wochenende – und auch das ist sehr vielseitig. Hier unsere Freitagstipps.

frohfroh-Tagestipp //

Polyrytm // Kulturlounge // 23:00 – 09:00 Uhr
w/ Kali Avaaz, Solaris, Old Man Crane, Kaep, Tico

Wem das standardmäßige Techno-Geballer zu langweilig wird, ist hier in guten Händen. Polyrytm hostet in der Kulturlounge eine Nacht und präsentiert ein Line-up mit experimentellem Techno und gut dosierter Bass-Musik. Hier wird mit Erwartungen, Rhythmen und Harmonien gespielt, sodass man irgendwo zwischen Listening und Tanzen landet. Wenn ihr vom Donnerstag noch nicht fertig seid, dann ab hier hin.


Außerdem heute //

Opening 1 / DUQO, 16:00 – 04:00 Uhr – Erster Tag vom großen DUQO-Opening-Wochenende – im Biergarten mit Sound und drinnen mit Floor. Mitdabei bei der Premiere: Gladee, Nugget, Shejust_Left, Dolphins, Floss, Miss Take. Checkt auch unseren Intro-Artikel dazu.

Ball Theater – Enter The Factory Opening / Techne Sphere Leipzig, 20:00 – xx:00 Uhr – Spannender Abend zwischen Installationskunstprojekt und Konzert mit Exotourisme , einem Musikprojekt der Künstler:innen Dominique Gonzalez-Foerster und Julien Perez – mitten in einer metallischen modularen Halbkugel, vor der beeindruckenden Kulisse der Leipziger Niemeyer-Kugel. Danach gibt es Live On Earth-Support von Bauernfeind & Perra Inmunda 

Seelen / Pittlerwerke, 23:30 – 07:30 Uhr – Seelen-Label-Takeover in den Pittlerwerken mit hypnotischen Sounds von Fiedel, JakoJako, Janein und Stigmatique

BCCO / Elipamanoke, 23:59 – 10:00 Uhr – BCCO kommtvon Berlin, um das Eli einzunehmen. Technoider und progressiver Stil in Richtung New Age. Mit Slin, Nina Farrina, Vinvar, Boicot, DJ Stimula, Nienein, Noxsonos

Sonic Crash Course by Bassta Crew / Absturz, 23:00 – 06:00 Uhr – Neuro und sonst auch quirliger Drum’n‘Bass von Newcomer:innen. Mit Teknot, 0ptimiz3d, Amidala, Re:Scripted, Soundgestoerter

Glow / Neue Welle, 23:00 – 07:00 Uhr – Hochkarätiges House-Line-up in Richtung Giegling-Stil mit Cinthie, Map.ache, Eves120

KW 19 – Sonntag

Und hier kommen noch fünf (!) weitere Tipps für den Sonntag. Mit Queer-Open-Air, Kinderrummel und Sonntags-Techno.

frohfroh-Tagestipp //

House of Dietrich pres. Sprung // Villa Hasenholz // 15:00 – 21:00 Uhr
w/ Tender Tantrum, Kleine Klinke, Kansi + Drag Performances und Floral Installation

Kleine Queer-Party in der Villa Hasenholz. Auf sommerlichen groovigen Sets von Tender Tantrum, Kleine Klinke und Kansi kommen Drag-Performances und Florale Installationen. Sound ist warm und housy, kann aber auch mal in die bissige Richtung losziehen. Auf jeden Fall Grund genug, hier mal vorbeizuschauen, entweder als After oder frisch aufgestanden.


Außerdem heute //

Rillendisco / Institut fuer Zukunft, 14:00 – 22:00 Uhr – Wie immer und wie immer lohnt es sich. Mit Secret Line-up

Minirummel presented by fem*vak/ Südbrause, 12:00 – 18:00 Uhr – fem*vak veranstaltet einen Special Rummel mit Kids und erwachsene Kinder. Mit Vorlesestunde mit Drag-Künstler*innen, einer Clownin, Tombola und einer Open-Air-Disco mit Goldie Palm, Anka und Aivee

Opening 3 / DUQO, 12:00 – 22:00 Uhr – Entweder ihr katert hier langsam aus oder ruft euch wieder einen rein im Finalen: Garden Hang Around

Electric Island pres. Electric Biergarten / Conne Island, 15:00 – 22:00 Uhr – Der Klassiker seit schon Immer! Mit den aktuellen Electric Island Allstars.

KW 19 – Mittwoch

Und wieder beschert uns ein Feiertag einen weiteren Rave-Tag unter der Woche. Heute unter anderen mit gutem House.

frohfroh-Tagestipp //

My Groove is House // Institut für Zukunft // 23:00 – 08:00 Uhr
w/ Traxx Jr., Jaxx TMS, DJ Birne, Bad:belle, Dardara, J Nuggetz

Wer sich Donnerstag schon vorgenommen hat, den Feiertag zum Auskatern zu benutzen, ist Mittwoch im Ifz sehr gut aufgehoben. Der Sommer macht ja schwankend und unzuverlässig langsam in Leipzig halt – und was gibt es Besseres, als eine Runde House, um diesen kleinen Sommeranfang zu feiern. Viele Newcomer:innen und langjährige Heroes der Leipziger Szene treffen auf die großartige Jaxx TMS mit ihren unkonventionellen House-Sets.


Außerdem heute //

Made2Fade / Elipamanoke, 23:59 – 10:00 Uhr – Newcomer:innen und Secret-Local-Usuals in geheimem Rahmen. Das Line-up ist wie immer secret.

Halftime / Conne Island, 18:00 – 22:00 Uhr – Zweite Ausgabe von der Halftime dieses Jahr und bereit für alle, die noch schön im Tageslicht die Hüften schwingen wollen. Mit am Start: 464, Optimus & Aglie 827, Ponura

Pssssthier noch zwei Tipps für den Tag danach:

Soft / O-xxx, 10:00 – 22:00 Uhr – Schön zum Feiertag wird hier fürs Open Air geladen mit hochkarätigem Downtempo-Line-up und leichten Tech-House-Ausflüchten. Ask your local Leipziger:innen. Mit Arutani, Joia, Mimizan, Mira, Sutsche

Picnic / Friedenspark, 12:00 – 21:30 Uhr – Und hier ist noch eine weitere Open-Air-Option für den Donnerstag. Musikalisch ebenfalls zwischen Downtempo und Tech House.

Welcome, DUQO

Good News für Leipzig: Am 10. Mai öffnet DUQO – ein Ort, an dem Bar, Easy Food und Clubbing nahtlos ineinander übergehen. Hier gibt es erste Einblicke, Stimmen und Infos aus der neuen Location.

Die Lagerhofstraße 2 – etwas versteckt östlich vom Hauptbahnhof – ist eine Adresse, die in der Geschichte der Leipziger Clubkultur immer wieder eine Rolle gespielt hat. Mitte der 2000er Jahre veranstaltete hier der Chrome Club Hard Tek- und Schranz-Partys, später wurde es im Club Lagerhof stilistisch breiter. Im Frühling 2018 öffnete dann das Mjut seine Türen und durchlebte bis Ende 2023 einige Höhen und Herausforderungen. Nach vier Monaten startet nun ein neues Kapitel in der Lagerhofstraße 2: DUQO. Mit einigen Umbauten, komplett neuer Crew und frischem Konzept. Und es ist ein äußerst viel versprechendes Kapitel. Denn das DUQO ist mehr als ein reiner Club. Was genau, das wollte ich im Interview klären.

Bei unserem ersten virtuellen Treffen ist etwa die Hälfte des neuen DUQO-Kernteams im Zoom-Call – Paula von der Öffentlichkeitsarbeit, Soey vom Booking, Gregor von der Gestaltung und Robert von der Team-Planung sowie der Konzeption des Rahmenprogramms. Sie sind Teil eines Freund:innenkreises, der schon länger mit dem Gedanken spielte, irgendwann einen Club zu eröffnen:

„Für uns war das ein langjähriger Traum. Wir waren lange auf der Suche nach anderen Locations in Leipzig. Aber das Mjut, wie es damals hieß, war von der Infrastruktur her sehr gut geeignet, für das, was wir machen wollen. Denn wir wollen nicht nur einen Club machen. Wir legen sehr viel Wert darauf, einen interdisziplinären Space zu gestalten. Einen Ort, wo du nachmittags hinkommen kannst und bis sechs Uhr morgens bleiben kannst, wo du Konzerte hören und Listening-Abende wahrnehmen kannst. Und ich glaube, durch die Basis, die schon da war, ist das einfach ein unfassbar toller Ort gewesen, um das zu realisieren, was wir uns überlegt haben.“
– Soey –

Interdisziplinär bedeutet: Unter der Woche gibt es in den potenziell warmen Monaten (von Mai bis Oktober) einen Freisitz mit Drinks und frischem Essen, am Wochenden wird dazu indoor auch ein „Club Service“ geboten.

Was gerade läuft, ist auch an drei verschiedenen Flaggen von Weitem erkennbar: Weht die Blau-weiße, ist der Bier- und Weingarten mit Listening-Sessions bzw. die Indoor-Bar auf dem ehemaligen unteren Mjut-Floor geöffnet. Ist die Sternchen-Flagge gehisst, darf zusätzlich gern getanzt werden. Und ist auch die weiß-grüne Fahne zu sehen, gibt es Essen im DUQO – mit Smashed Burgern, Tapas, Antipasti und Fingerfood. „Easy Food“, nennt Robert das. Am Sonntag soll zusätzlich ein besonderer Kitchen-Day etabliert werden. Dann schlägt eine externe Küchencrew auf und bringt noch mehr kulinarische Entdeckungen in das DUQO.

Mit dem Konzept soll eine „unabhängige Veranstaltungsstätte entstehen, die Leipzig eine gewisse Lockerheit und Unbeschwertheit zurückgeben soll“, heißt es in einer der ersten Beschreibungen. Das bedeutet aber nicht, dass das DUQO kein politischer Ort sein soll. Nicht vordergründig mit politischen Statements zumindest, aber:

„Wir sehen uns definitiv als linken, progressiven und diversen Ort, an dem wir verschiedene Konzepte vereinen und den wir möglichst sicher für alle gestalten möchten. Wir sind aber nicht aus einer politischen Gruppe heraus gegründet, haben aber alle einen politischen Background und wollen den auch nutzen. Zum Beispiel würden wir gern öffentliche Feedbacktreffen organisieren, zu denen wir verschiedene, teils marginalisierte Gruppen einladen. So möchten wir hinterfragen, was schon gut läuft und wo wir noch etwas besser machen können.“
– Gregor –

Und Paula ergänzt, dass das DUQO „einen Ort zum Austauschen und für politische Diskussionen bieten soll, an dem am gemeinsamen Tisch debattiert werden kann. Zugleich sind heute Dinge wie ein Awareness-Konzept oder das Feedbackeinholen einfach eine Grundvoraussetzung für so einen Ort, damit Menschen locker und entspannt zusammenkommen können.“

Musikalisch ist diese Offenheit auch gewünscht. Eingerahmt in einem sehr weiten House-Fokus:

„Wir lieben einfach House-Musik, es ist derzeit in Leipzig auch etwas unter dem Radar. Aber wir haben hier einen breiten, genre-fluiden Zugang. Wir werden pro Monat zwei Inhouse- und zwei Invites-Veranstaltungen machen. Da sind auch Kollektive, Labels und andere Clubs eingeladen. Und darüber hinaus wollen wir einmal im Monat auch einen Konzertabend und zwei Listening-Abende ermöglichen.„
– Soey –

Wirklich feste Vorgaben soll es aber gar nicht geben. Am Ende geht es um stimmig kuratierte Veranstaltungen, bei denen auch neue Dinge ausprobiert werden sollen. So kann sich über die Zeit eine Linie entwickeln, wo auch Bass und Techno in das musikalische Gesicht des Clubs passen sollen.

Bei der Aufteilung der Floors gibt es übrigens ein paar Änderungen im Vergleich zum Mjut. Wie oben erwähnt, ist der bisherige untere Floor nun eine gemütliche Bar mit neuem Lichtkonzept, die in den Wintermonaten unter der Woche und bei den Clubabenden geöffnet sein wird. Getanzt werden kann oben und unten in separaten Bereichen. Auf diese Weise schafft das DUQO einen Raum, der sowohl für einen einfachen Barabend als auch zum Tanzen oder zu einem Barabend Plus besucht werden kann. Definitiv ein Novum in Leipzig, das eine flexible und ungezwungene Abend- und Nachtplanung ermöglicht.

Inspiriationen für dieses multifunktionale Konzept hat die Crew in ganz Europa gefunden:

„Uns allen war zwar von Anfang klar, dass wir diesen Ort mehr als nur für nächtliche Raves beleben möchten – insofern kam der konzeptionelle Gedanke schon stark von uns selbst heraus. Aber natürlich gibt es eine Handvoll Läden, die das schon gut hinbekommen. In Amsterdam gibt zum Beispiel das Bret, ein sehr nicer Ort, an dem man auch unter der Woche Essen und Trinken kann und an dem am Wochenende Partys stattfinden. Ansonsten gibt oder gab es auch Orte in Paris und Prag, die Biergarten-Atmosphäre und Party-Vibes verbinden.“
– Robert –

Klingt alles sehr sehr spannend und dürfte nicht nur den Leipziger Osten bereichern, sondern auch darüber hinaus für einige Anziehung sorgen. Ob der Name DUQO – gesprochen Duko – eine hintergründige Bedeutung hat, wollte ich aber noch wissen? Gregor meint dazu: „Uns war es sehr wichtig, einen unvorbelasteten Namen zu finden. Ein Wort, das es noch nicht gibt, was viel Interpretationsfreiheit lässt. Kurz und knackig und optisch ansprechend.“ Mission accomplished!

Wir wünschen einen guten Starten und sagen: Welcome, DUQO!


Das Programm zum DUQO-Opening – 10. – 12. Mai 2024

Mit einem dreitägigen Programm öffnet das DUQO am kommenden Wochenende. Das ist geplant:

Freitag, 16:00 – 04:00 Uhr
Garden: Gladee, Nugget
Downstairs: Shejust_Left, Dolphins, Floss, Miss Take

Samstag, 14:00 – 08:00 Uhr
Garden: Nell, Gili, Hannie Phi
Downstairs: Jennifer Loveless, Fafi Abdel Nour, Oliv b2b Jewelry
Upstairs: D.Tiffany, DJ Carroum

Sonntag, 12:00 – 22:00 Uhr
Garden Hang Around

Alle Fotos von Tim Karolczak.