KW 15 – Freitag

Ein eher ruhiger Freitag in den Clubs – aber es ist nur die Ruhe vor einem massiven Samstag.

frohfroh-Tagestipp //

Seelen. // Institut fuer Zukunft // 23:59 Uhr
w/ Ignez, Anabel Arroyo, Shaleen, Janein, Anna Hjalmarsson, Stigmatique

Die Seelen-Crew setzt ihre Clubreise durch Leipzig fort. Nach der Label-Nacht im Mjut geht es nun ins IfZ. Neben einige Residents sind auch zwei Gäst:innen dabei: Ignez aus Berlin betreibt das Somow-Label und steht für klassisch-kompakten Techno mit leichter Deepness. Aus London kommt Anabel Arroyo, Resident-DJ im Londoner Fold-Club sowie bei Laster in Madrid. Sie spielt einen trippy-minimalen Sound. Und im Robert Johnson spielt regelmäßig Anna Hjalmarsson – ein Teil der Seelen-Crew.


Außerdem heute //

Awkwardly Social – Neue Welle, 23:00 Uhr – Electro, Breakbeats, Techno, Acid und Hardcore mit Denham Audio, Ben Sleia, Cheng Nwsh

Clear Memory – Kulturlounge, 23:00 Uhr – Electro und Techno mit Mr. Beef, DJ Detox, Robyrt Hecht, Varum

Obscurité Rave – Elipamanoke, 22:00 Uhr – Techno, Rave, Fetish mit Fr.Jpla, Lichtschalter, Oneaxone, Pave, Nici Palm, Avocado, Mathias Ache & Mule

KW 15 – Samstag

Und hier der massive Samstag – mit acht Terminen. Darunter eine Party-Premiere, ein Label-Jubiläum und ein 24-Stunden-Rave.

frohfroh-Tagestipp //

Disko Sued // UT Connewitz // 22:00 Uhr
w/ WaqWaqKingdom, OY, Bollek, Aural Guerilla

Premiere heute – präsentiert von frohfroh: Das UT wird zum Club für spezielle, internationale Clubmusik. Mehr zu dem Format gibt es in unserer Ankündigung von letzter Woche.

Live werden heute WaqWaqKingdom und OY auftreten. Erstere sind ein Duo mit der in Leipzig lebenden Musikerin Kiki Hitomi. Sie verbinden House und Grime plus japanischen Gesang. OY sind ebenfalls ein Duo, die Electronica, Afrobeat, Avant-Pop, Trap und Jazz mit Einflüssen aus Ghana vereinen.

Im Anschluss legen Bollek und Aural Guerilla atmosphärische Dance-Tracks, Slow-Jams mit 80s-Appeal und international Sounds.


Außerdem heute //

Recon2truction – xxx, 22:23 Uhr – 20 Jahre Alphacut-Party mit Drum & Bass, Dub und Jungle mit Fran, Kali Avaaz, Sun People, The Duke of Juke, Martsman, Hi-Lar, Phuture-T, Lui, Dreadmaul, Paradox Effects, Istari Lasterfahrer, Karl Marx Stadt, Odd Harmonics, Demegy, Porpoise, Histeppa, Beam Up, Collie Weed, Dub Across Borders, Toni Wobble, Jahdubtahz, Emperor-T, Ave FM, Lowcut – inklusive Record Sale und Shirt-Live-Print

Hyperfokus – Neue Welle, 23:00 Uhr – Deep-treibender Techno mit Frida Carlo, V:Sonntag, Jan Goertz

Clubnacht – Institut fuer Zukunft, 23:59 Uhr – Techno, House und Beyond mit Amotik b2b Vincent Neumann, 50phie, J Nuggetz, Bad:Belle

Sportbass – Mjut, 23:55 Uhr – Electro, Grime, UK Bass, Ghetto, Jungle und mehr mit Salush, Mathis Ruffing, Gladee, DJ Over’n’Out, Malte Magnum, Rst98, Lucia Lu, Samurai Breaks, Nova Cheq

& with Proper Null, Krach bei Nacht – Elipamanoke, 23:59 Uhr – Techno, Electronic, Breaks, UK Bass, Juke und mehr mit tba-Line-up

Finest Selection – Kulturlounge, 23:00 Uhr – House und Techno mit Thomas Heinrich, Zischarias, Chris Manura, Andreas Eckhardt

Saturday Rave x Up Home 10 Jahre später – 24 h Edition – House, Trance und Techno mit Jimi Jules, Mauro Caracho, Scherbert, Maruwa, Lil Hurty, Jewelry / ab Sonntag 10 Uhr: Up Home mit Nastia Reigel, One Agent, Qiu, Subtrak, Daniel Sailer

Hey Hey – FairTix Leipzig

Nach einer kleinen Pause gibt es eine neue Ausgabe unseres Hey Hey-Podcasts. Dieses Mal geht es unter anderem um FairTix Leipzig, eine Initiative, um die Leipziger Club- und Konzertszene zu unterstützen.

Als Gesprächsgäste hat unser Podcast-Host Sebastian den Conne-Island-Booker Jan sowie Jörg vom LiveKommbinat Leipzig eingeladen, der Interessenvertretung von Leipziger Clubs und Konzert-Locations. Jörg war auch schon in der ersten Hey Hey-Ausgabe zu hören.

In dieser Ausgabe geht es um FairTix Leipzig bzw. den Clubeuro. Dies ist ein Pilotprojekt des lokalen Ticketanbieters TixForGigs, bei dem ihr die Leipziger Clubkultur beim Vorverkauf von Tickets unterstützt. Wie das geht? Teilnehmende Clubs wie die Distillery oder das Institut fuer Zukunft können bei einzelnen Events einen Clubeuro auf jedes Ticket erheben, zugleich sinkt aber die Servicegebühr von TixForGigs. Der Euro geht dann an das LiveKommbinat Leipzig, um damit Projekte zu finanzieren, die der Vernetzung und Weiterentwicklung der lokalen Clubkultur zugute kommen. Oder in einer Grafik ausgedrückt:

Neben FairTix Leipzig geht es in dieser Hey Hey-Ausgabe aber auch darum, wie die Leipziger Clubs – speziell das Conne Island – mit den Herausforderungen von Corona, steigenden Produktionskosten, schleppenden Vorverkäufen und weniger Experimenten beim Booking. Aber hört selbst:

Übrigens: Ihr findet den Hey Hey-Podcast auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Folgt uns dort gern und lasst eine Bewertung da.

KW 15 – Montag

Die neue Woche startet mit einem lässig-chilligen House-Rave.

frohfroh-Tagestipp //

Electric Easter // Conne Island // 14:00 Uhr
w/ XDB, Polo, Sophie & Julius

Ein Mini-Electric-Island- und Klub-Sonntag-Mash-up gibt es hier – ab 13 Uhr ist der Conne Island-Freisitz offen. Ab 14 Uhr öffnet dann der Saal für zwei alte Bekannte: XDB und Polo nehmen mit ihren House-Sets das aktuelle Tempo heraus.

Spot on – DJ Fairytail

Trance is back – seit ein paar Jahren mischt sich der melodisch-emotional aufgeladene Sound immer mehr auch in den Techno-Underground. Zeit für ein DJ-Porträt aus diesem Bereich. Mit DJ Fairytail treffen wir eine Newcomer:in in ihrer Startphase, die genauso schnell ist wie ihr Sound.

__Premiere

„Unter 160 bpm fange ich eigentlich nie an“, erzählt Lara alias DJ Fairytail, als sie ihren Sound beschreibt. Angefangen mit klassischem, happy Trance hat der sich zuletzt in Richtung Hard- und Psy-Trance entwickelt. „Ich mag es mittlerweile mehr, einen schnellen düsteren Vibe zwischen 160 und 180 bpm zu kreieren. Die süße und verspielte Happiness von Trance gefällt mir zwar weiterhin, ich lege sie aber nicht mehr so gern auf.“

Für mich ist dieses Treffen eine Premiere – mein erstes Interview mit einer DJ aus dem durchaus weitem Trance-Feld. Zugegebenermaßen habe ich um den Sound lange einen Bogen gemacht. Zu kitschig, zu pathetisch, zu überladen. Zugleich bin ich durch die dezenten Trance-Einschübe vieler Techno- und Progressive House-DJs wie Courtesy, Janthe oder Mama Snake in den letzten Jahren zugänglicher dafür geworden.

Zum Interview treffen wir uns auf einen Kaffee im Waldstraßenviertel. Das Dankbar Café ist an diesem Freitagvormittag voller als erwartet. Draußen regnet es, drinnen erzählt Lara von ihrem Ankommen in Leipzig. Rund vier Jahre ist das her. Ursprünglich kommt sie aus einer Kleinstadt aus Mecklenburg – Neubrandenburg. Klingt nach Tristesse, durch die Fusion-Festival-Bubble sei für elektronische Musik aber ein großes Bewusstsein in der Gegend, meint Lara. Für eigene Clubs reichte das jedoch leider nicht. Stattdessen stieg sie mit ihren Freunden im Alter von 17 / 18 Jahren in die Regionalbahn nach Berlin. Meist waren sie damals in der Griesmühle, einem ehemaligen Club in Neukölln, der für straigthen Techno bekannt war.

So sehr ihr die ersten Berlin-Rave-Ausflüge auch gefielen, irgendwann zog sie „der industrielle Standard-Techno“ nicht mehr so mit – und wirklich viele Alternativen fand sie in Berlin auch nicht. „Mittlerweile ist Hardgroove in Berlin richtig groß, was ich sehr mag. Aber Trance ist wenig zu hören – das hat mich später in Leipzig inspiriert, auf diese Schiene zu gehen“, erzählt Lara.

__Inspirierendes Umfeld

Auf Leipzig wurde sie zuvor auch über die Berliner Clubszene aufmerksam. Denn beide Städte sind nicht nur eine Zugstunde entfernt, auch die Szenen sind teilweise eng verbunden. Fürs Studieren zog sie das kleinere Leipzig schließlich vor. „Leipzig war mir von Anfang an die sympathischste Stadt. Besonders, weil hier so viel los ist und es eben so gut mit Berlin connected ist“, erzählt Lara.

In Leipzig taucht sie zuerst auch direkt in das Clubleben ein und trifft auf ein Umfeld, in dem viele Leute Musik machen und auflegen. Vor zwei Jahren möchte auch sie mehr als nur feiern – sie kauft sich ihre ersten DJ-Decks und macht sich auf die Suche nach ihrem Sound.

„Ich wollte mehr aus der Szene mitnehmen und herausfinden, wie die Musik funktioniert. Es ist so nice, sich tiefer mit dem auseinanderzusetzen, zu dem man feiern geht.“ – Lara aka DJ Fairytail

Gelangweilt vom industriellen Techno der letzten Jahre entdeckt sie Trance für sich. Sie stößt auf Labels wie Ute.Rec, Crude, Underzone Records und Speedmaster Records. Und sehr oft sind es skandinavische Acts, die sie inspirieren – vor allem aus Kopenhagen: Marilao, Alda Vain, Maurinstarr, Matriark und Malik Fields. „Alles was die selbst produzieren, ist der Wahnsinn. Jeder einzelne Track ist ein krasses Werk. Da steckt für mich mehr Herz drin als im klassischen Techno“, meint Lara.

Doch warum nun dieser Trance-Hype? Für sie ist es in der Musik wie in der Mode. Alles kommt irgendwann wieder. Und junge Künstler:innen hätten natürlich den Anspruch, etwas zu machen, was aktuell nicht überall zu erleben ist – und da werde eben auch zurück geschaut. Das habe auch sie so gemacht und sich durch Trance-Tracks der 1990er Jahre geskippt. Dabei ergaben sich natürlich zahlreiche Bezüge zum heutigen Sound. Vieles baut auf den Anfängen auf – allerdings könne sie die Originale kaum im Club spielen, weil sie so „shitty gemastert“ seien, erzählt Lara.

Eventuell hat auch Corona einen Anteil an dem Harmonie-Turn der Clubs:

„Ich habe Trance tatsächlich in der Corona-Zeit entdeckt. Das hat mir echt geholfen und positive Gefühle gegeben, in denen ich mich fallen lassen konnte. Diese Musik hat mich sehr aufgefangen – und ich denke, da bin ich nicht die einzige. Vor allem im Sommer kann einen Trance emotional total mitziehen – deshalb bauen es vielleicht auch immer mehr DJs ein. Einfach, um mehr Spaß zu haben.“ – DJ Fairytail

Für die Entwicklung ihres aktuellen DJ Fairytail-Sounds waren später aber mehr Labels wie In Orbit, Vile Immerse, Sunthoid, Elysium oder Morph prägend. Mit düsteren, hypnotisch-treibenden Hard- und Psy-Trance-Tracks und Tribal-Elementen. Zum Auflegen sei dieser Sound alles andere als einfach, meint sie:

„Bei Trance ist es nicht so leicht, gute Matches zu finden, weil es sehr melodisch ist und die Tracks viele Elemente haben. Da kann es schnell sehr überladen sein und es erfordert mehr Vorbereitung. Die Umgebung zum Auflegen ist für Newcomer:innen aber in Leipzig wirklich gut. Es ist klein, deshalb hat man gute Chancen, auch selbst mal in einem Club zu spielen. Und auch abseits davon – bei Open Airs oder in Ateliers – gibt es viele Möglichkeiten, sich als DJ auszuprobieren. Mein Gefühl ist auch, dass das Publikum offener als in Berlin ist.“ – DJ Fairytail

__DJ-Start in Highspeed

Bei DJ Fairytail ging es nun aber wirklich sehr schnell: An Silvester 22/23 hatte sie ihren ersten Clubgig im Mjut, wo sie nebenbei auch an der Bar arbeitet. Danach folgten innerhalb von drei Monaten Auftritte im Elipamanoke und Institut fuer Zukunft. Ein Katalysator war dabei definitiv ihre Aufnahme in das Exil Kollektiv, das sich in den letzten 3,5 Jahren einen Namen für harten, schnellen und finsteren Techno sowie künstlerisch aufwendige Party-Deko und ein freundschaftliches Miteinander gemacht hat. Kürzlich erst hat die Crew den All-Time-Besucherrekord des Elipamanoke geknackt, freut sich Lara. Über zwei Freunde sei das Kollektiv auch auf sie aufmerksam geworden.

„Ich wurde von Exil erst für einen Podcast angefragt und dann zu einer Party als DJ eingeladen. Und dann kam die Anfrage zum Mitmachen. Ich war sehr überrascht, dass es so schnell ging. Aber der Vibe hat bei uns direkt gepasst und ich denke, dass sich die Crew auch musikalisch erweitern wollte.“ – DJ Fairytail

Als FLINTA*-Person habe sie in Leipzig noch einmal zusätzliche Chancen, schnell ein Publikum zu erreichen – hier sei bei vielen Clubs die Awareness für diverse Line-ups vorhanden. „Ganz im Gegenteil zu anderen Städten – das schätze ich sehr an Leipzig“, meint Lara.

Ganz ohne Kritik blickt aber auch sie nicht auf die lokale Szene: Mittlerweile sei hier ebenfalls der G-Konsum in der Clubkultur stärker verbreitet, was besonders für FLINTA*-Personen zum Problem wird. Denn die aufwendige Arbeit der Clubs, besondere Safe-Spaces zu schaffen, ist durch die sediernde und immer wieder auch missbräuchlich verabreichte Droge in Gefahr. Und auch die von TikTok angetriebene Inszenierung eines Techno-Lifestyles sei hier immer häufiger spürbar. „Viele scheißen auf die No-Photo-Policy und appreciaten kaum noch die Musik – es geht mehr um das Posieren und Konsumieren. Mir scheint, dass die Leute mit dem Kopf immer etwas woanders sind – besonders bei Techno-Partys“, meint Lara.

Umso mehr freut sie sich über Crowds, die sich auf neue Sounds einlassen und alternative Genres entdecken möchten. Wer DJ Fairytail erleben mag, sollte dazu die Mjut- und Exil-Line-ups der nächsten Monate im Blick behalten. Darüber hinaus plant sie mit Freunden ein kleines Festival im Leipziger Umland. Als Karriere-Option sieht Lara das DJ-Dasein übrigens nicht:

„Ich habe öfter mitbekommen, wie sich Leute selbst verlieren, wenn sie als DJ bekannter werden. Am Ende ist Auflegen aber auch keine mega große Sache. Mir geht es mehr um den Spaß und den verliert man sicher, wenn man jedes Wochenende einen Gig hat.“ – DJ Fairytail

Vielen Dank, Lara. Auch für den exklusiven Spot-on-Mix – er dokumentiert nochmals das Set ihres DJ-Debüts im Institut fuer Zukunft:


__Fotos

Wir sind sehr happy, das uns ab sofort Johanna Fazekaš mit Fotografien unterstützen wird – von ihr stammen auch die Bilder dieses Porträts. Und so arbeitet sie:

“Hey, ich bin Hanni. Die ästhetischen Vorstellungen meiner analog- und digital-fotografischen Arbeit spiegeln sich in neckischen Farbspielen, viel Nähe zu Details und spannenden Stimmungen wider. Bei frohfroh möchte ich gern Artists und deren jeweiligen Stil mit meiner Fotografie begleiten.“

KW 14 – Samstag

Ein emotionaler langer Rave, dazu viel Techno und eine All-Styles-Party. Unsere Tipps für den Ostersamstag.

frohfroh-Tagestipp //

24 h Wohnzimmer – Easter Edition // Distillery // 23:00 Uhr
w/ Ata, ND Baumencker, Aera, Adi, Victor, Mila Stern, Kataya, Schlepp Geist, Sevensol, Felipeh, Electric Pandas, Nene H, Akua, B2, Houdafk, Rottnmeier, Weh8mut, Tarik Weiß

Das letzte Mal langer Oster-Rave in der Distillery. In ca. sieben Wochen schließt der Club in der jetzigen Location – zum Ende des Jahres soll es dann in der Messehalle 7 der Alten Messe weitergehen. Insofern wird es hier sicher schon heute sentimental.

Highlights: Aera und Ada mit unterschiedlichen House-Nuancen. Im Keller ist es dann gewohnt härter und schneller


Außerdem heute //

Clubnacht – Institur fuer Zukunft, 23:59 Uhr – Techno und House mit Psyk, Carlotta Jacobi, Kontinum, Luuy, Mizar b2b Marov, DJ Spa

[Ultima Ratio] – Neue Welle, 23:00 Uhr – House und Hardgroove mit Lea Occhi, Golden Plate, High Torque, Picaro

Trappin #2 – Elipamanoke, 23:59 Uhr – HipHop, Trap, Grime, Techno, Drum & Bass, House und Hits mit Haaizey, Karmaxutra, Vanya, Yami, Luccatree, Loco, Scrappy Coco, Aezarya, Becstasy, Neele, Nina Frizzante, No Mercy, P. Aris, Ics., Iggy Tarn, Action Bronko

KW 14 – Freitag

Karfreitag, Tanzverbot? Einfach spät anfangen und in den Samstag reinfeiern. Und so gibt es vier Party-Tipps für dieses Freitag.

frohfroh-Tagestipp //

Very Good+ // Neue Welle // 23:00 Uhr
w/ Bufiman, Eves120, Qnete

Das Can’t Decide-Label holt mal wieder sehr gut gepflegten House-Platten heraus. Neben Resident Qnete ist dieses Mal auch Bufiman alias Jan Schulte aus Düsseldorf dabei. Er eröffnet in seinen Sets sehr eigene, teils überraschend ungewohnte und schräge Welten von House – breakig, krautig, experimentell, spannend. Etwas progressiver und tranciger spielt dagegen die Eves120, eine Objekt Klein a-Resident-DJ aus Leipzig.


Außerdem heute //

Re:Start – Mjut, 23:55 Uhr – Synthpop, Electro, House, Techno, Breaks, Trance und mehr mit Sam, Hannie Phi, Perra Inmunda, Jessica Nightlife, Jewelry, ttyfal, Sophiise, Bunny Tsukino, Ostbam, He duh, Jing Lekker

Fat Bemme – Distillery, 23:59 Uhr – Drum & Bass und Neurofunk mit The Caracal Project, Cptr, Cuepric, Novalu, FB Residents, [Tbats], Ace, Audite

Heyciao, Vacanza! Vol. 06 – Elipamanoke, 23:59 Uhr – House, Techno und Trance mit 2 Girls 1 Club, Dyscotheque, Shuray & Walle, Multifun, Butschi, 1000kjulez, Freizeitlaerm, R!ke b2b Marov

Welcome Disko Sued

Das UT Connewitz ist eine der spannendsten Locations für besondere Live-Musik. Ab diesem April wird das alte Lichtspieltheater auch zum temporären Club für internationale elektronische Musik. frohfroh präsentiert und verlost Tickets.

Bisher ist das UT Connewitz vor allem für seine Live-Konzerte und Mini-Festivals wie das TransCentury Update bekannt – inklusive einer beeindruckenden Patina und Geschichte. Mit der Disko Sued soll das UT künftig zweimal jährlich auch zu einem Club für special music werden.

Dahinter steckt eine gleichnamige Crew, die im Sommer Partys veranstaltet oder ausgewählte Floors einen ganzen Abend lang bespielt – mit sehr diversen, internationalen Sounds, die den Fokus auch über die europäischen Grenzen hinaus öffnet. Die Idee, daraus eine eigene Partyreihe zu entwickeln, geisterte schon länger in den Köpfen der Crew-Mitglieder. Nun scheint die Zeit dafür reif zu sein:

„Wir kommen alle aus dem Süden Leipzigs und uns fehlte genau die passende Party zu unserem Musikgeschmack. Da ich im UT arbeite und auch die Umstände dort kenne – sprich: es ist schon schwierig eine Art Club- und Party-Nacht dort durchzuführen – habe ich mir das als Challenge gemacht. So kamen dann die Verbindung und adäquate Bookinganfragen für die Disko Sued.“ – Niclas

Niclas veranstaltet auch das Trip Festival, das dieses Jahr in einem anderen Rahmen im Mai stattfinden wird. Bei der Disko Sued stehen moderne Sounds im Spannungsfeld von jungen und etablierten Musiker:innen sowie von Live-Bands und DJs im Fokus. Alles tanzbar, elektronisch und mit weniger europäischen musikalischen Elementen, von 22 bis 3 Uhr. Einmal im Frühjahr und dann nochmals zum Ende des Jahres. Eigens dafür entwickelt die Crew auch ein neues Raumkonzept:

„Es wird kantig mit Sitzecken sowie einer Tanzfläche, die kleiner als der große UT-Raum ist. Außerdem arbeiten wir mit einer Licht- und VJ-Crew zusammen, die auch das Visuelle dem Club näher bringt.“ – Niclas

Das klingt alles höchst interessant – und auch das erste Line-up am 15. April 2023 ist viel versprechend:

WaqWaqKingdom (live)
House und Grime plus japanischer Gesang von Kiki Hitomi

OY (live)
Electronica, Afrobeat, Avant-Pop, Trap und Jazz mit Einflüssen aus Ghana

Bollek (DJ)
Atmosphärische Dance-Tracks und Slow-Jams mit 80s-Appeal

Aural Guerilla (DJ)
International Sounds


Tickets & Verlosung

Wir verlosen 2 x 2 Tickets für die erste Ausgabe der Disko Sued am 15.4.2023. Schickt einfach bis zum 12.04.2023, 12 Uhr eine Mail an dance @ frohfroh.de mit dem Betreff „Disko Sued“.

Wer sicher gehen möchte, holt sich ein Ticket im Vorverkauf.

KW 13 – Sonntag

Noch Power für etwas Neues? Im IfZ gibt es eine neue Sonntagsreihe.

frohfroh-Tagestipp //

All Red // Institut fuer Zukunft // 14:00 Uhr
w/ Commoton‘, Janthe, Fonte

Premiere im IfZ: Mit All Red scheint hier eine neue Sonntagsreihe zu entstehen. Als guter Kontrast zur Rillendisco steht hier aber nicht Techno im Mittelpunkt, sondern eher House in seinen deepen, verspulten und proggy Spielarten.

KW 13 – Samstag

Das Eli feiert weiter und die Hotshot-Reihe ist mal wieder am Start. Unsere Partytipps für den KW 13-Samstag.

frohfroh-Tagestipp //

Hotshot // Institut fuer Zukunft // 23:59 Uhr
w/ Mixtress, Coco Cobra b2b Leeza b2b Bunny Tsukino, Micina, Dangermami, Monibi, Marie Midori, Papi

Die Hotshot-Reihe lässt mal wieder ein Hammer-Line-up auf Leipzig los. Hier mergen House, Future Bass, Dubstep, Drum & Bass und Techno auf super schlüssige und funky Weise zu einem eklektisch-modernen Clubsound.

Mit Mixtress ist dieses Mal auch eine spannende DJ aus London mit dabei – und es gibt Besuch aus Berlin mit Dangermami und Marie Midori.


Außerdem heute //

Klubnacht x Maniac – Mjut, 23:00 Uhr – Techno mit Håstad, Azil, Blanka, Iglo

16 Yrs of Eli – Elipamanoke, 23:59 Uhr – Techno, House, Trance, Psy-Trance mit Vril, DJ Stimula, DonRamones, Ge_heym, Lars Goldammer, Mentell, Monsoon Traxx, Nienein, Nina Frizzante, Sam Paradise, Splinter

Saturday Rave x Where The Buffalo Roam – Distillery, 23:00 Uhr – House, Tech-House und Techno mit Mira, Judith van Waterkant, Mike van Goetze, Christian Eimann, Sebastian Sandmann, Kroetentanzbein, Stephan von Wolffersdorff

Musikbar – Pracht, 20 Uhr – Ambient, Dub, Broken Beats mit Tico und Peak Phine

KW 13 – Freitag

An diesem Wochenende feiert ein Club Geburtstag – außerdem schaut Chris Liebing mal wieder vorbei. Und es gibt einen xxx-Tipp.

frohfroh-Tagestipp //

16 Yrs of Eli // Elipamanoke // 23:59 Uhr
w/ Nur Jaber, Karete Bu, Kimya, Kleinschmager Audio, Keta Perry, Luzi, mxmlmx, Rsohr, Senta Julien, Siggi Sauer, Zischarias

Happy birthday, Eli. Voll gut, dass du schon lange die Leipziger Clubkultur mitgestaltest und es dabei offensichtlich auch schaffst, immer wieder Generationswechsel hinzubekommen.

An diesem Wochenende finden findet ein Geburtstagsrave in zwei Episoden statt. Zum Start gibt es Techno-Besuch von Nur Jaber aus Berlin und ein sehr vielschichtiges Local-Hero-Programm mit House, Minimal, Techno, Electro, Hard-Tek und mehr.


Außerdem heute //

Friday Rave – Distillery, 23:00 Uhr – Techno mit Chris Liebing, Nadine Talakovics, Rngr, 0-Dimensional, XXXXX

Nice 4 What – Neue Welle, 23:00 Uhr – House, Breaks und Trance mit den Nice 4 What All Stars

Stolen Money – xxx, 22:00 Uhr – House, Electronic und Techno mit Neele, Panta Rex, Nikita von Tiraspol, Thomas Heinrich, LightningLars