Gummer „#1“ (Cassettendienst)

Es ist Zeit für eine Neuentdeckung aus der vitalen Leipziger Tape-Szene: ein neues Release des DIY-Labels Cassettendienst.

Mitte März gab es eine neue Veröffentlichung auf Cassettendienst, einem Leipziger Tape Label, welches zu 100 Prozent im DIY-Modus operiert und das man als Freund:in der lokalen Underground-Bandszene auf jeden Fall auf dem Schirm haben sollte. 2021 gegründet, kommt hier von Produktion bis Gestaltung fast immer alles aus einer Hand. Und zwar aus der von Illustrator, Musiker und Poster-Show-Veranstalter Markus Färber alias Holob.

Die neueste Kreation auf Cassettendienst trägt den schönen Namen Gummer, wobei sich der Labelchef hier wohl selbst hinter die Tasten und das Mischpult geklemmt hat. Zusammen mit seinen zwei Mitstreitern David Hummel und Wilm Beckhoff wurde die Musik mit Synth, E-Drums, Bass und Violine in mehreren Sessions live über einen 4-Spur-Recorder eingespielt.

Und so klingen die sechs vorliegenden Stücke auf „#1“ auch – noisy, hypnotisch, krautig, elektronisch und analog zugleich. Es rauscht, es wird getrommelt, der Filter verdreht, den Instrumenten alles abverlangt. Fans von Experimental, Kraut- und Postrock und solche, die es werden wollen, kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Abgerundet wird die EP mit sechs Tracks wie immer mit einem stilsicher gestalteten Tape, inklusive Risoprint-Artwork und Poster.


Noch ein Tipp für Tape-Fans – Busy Hands Fest

Übrigens: Wer auf Kassetten und Konzertposter – oder am besten gleich beides – steht, sollte sich auf jeden Fall die Zeit vom 12. bis 14. Mai 2023 dick im Kalender anstreichen. Denn dann findet die nächste Postershow im Neuen Schauspiel Leipzig statt – und zwar im Rahmen vom „Busy Hands Fest“ mit einem Labelmarkt. Dieses und weitere Tapes können hier gehört und erworben werden.

KW 16 – Sonntag

Und hier tatsächlich noch ein Open Air-Tipp.

frohfroh-Tagestipp //

Draußen im Garten #openair // Villa Hasenholz // 12:00 Uhr
w/ Modus

Oha, sollte nun also wirklich mal der Frühling losgehen? Wahrscheinlich ist das weiterhin erstmal nur ein Teaser an diesem Wochenende. Anyway. Heute darf draußen etwas getanzt und gechillt werden – Modus bespielen den Hasenholz-Garten, ein gemeinsames House / Tech House-Projekt von Daniel Stefanik, Dilivius Lenni und Norman Hentschel.

KW 16 – Samstag

Heute gibt es ein gutes Club-Team-up und mehr einen House-Fokus.

frohfroh-Tagestipp //

Dual // Mjut // 23:00 Uhr
w/ Lars Goldammer, Luzi, Spicy DK, Keta Perry, Sophiise, Splinter, nZKT, Nienein, Siggi Sauer, F64.lol, Siggi Petrol

Nice, das Elipamanoke und Mjut kuratieren eine gemeinsame Nacht mit ihren eigenen Residents. Das ergibt ein sehr diverses Programm aus Hard Techno, House, Bass, Breaks Trance und Drag.


Außerdem heute //

Saturday Rave – Distillery, 23:00 Uhr – House und Techno mit Maayan Nidam, Edward, Kieran Behan, Yamour, Steffen Bennemann, Polo, Fr. Fels, Premio, Mp.ulle,

Drive – Institut fuer Zukunft, 23:59 Uhr – House, Breaks und Techno mit I$A b2b Naitwa, THC, Byron Yeates, Enelram, Phoebe

Neurotherapy Vol. 2 – Elipamanoke, 23:59 Uhr – Drum & Bass, Neurofunk, House, Techno mit Retheax, Tided Galto, Mandidextrous, TR Tactics, Enrage, Chol3rik3r, Rescripted, Highsense, Tr One, LKAY, Forbidden Fruits, Lui

KW 16 – Freitag

Ziemlich voller und diverser Freitag. Mit Italo, Mode-Techno, Electro und viel Techno.

frohfroh-Tagestipp //

Italo Island // Conne Island // 23:00 Uhr
w/ Italo Brutalo, Anka, Möbelnder Pop, Filburt, Don Ramones, I. Marcello, Miriamore

Die beiden Leipziger Party-Crews Italo Fundamentalo und Hey Ciao treffen sich im Island und feiern eine ganze Nacht lang den analog-poppigen und teils skurrilen Charme von Italo Disco, Space Disco, Dark Disco und Cosmic Sounds. Mit Italo Brutalo ist auch ein Berliner Headliner mit am Start – im letzten Sommer hat der Vintage-Synth-Fan mit „Heartwave“ ein sehr schlüssiges Album veröffentlicht.


Außerdem heute //

Unknown – Kulturlounge, 23:00 Uhr – House, Techno und Trance mit Eva, Agua, William und André Hering

Formula – Neue Welle, 23:00 Uhr – Electro, Techno und Mash-up mit Cyan 85, Andi A, P.Vanillaboy

Coast Side Stories – Institut fuer Zukunft, 23:59 Uhr – House, Tech House, Slow House, Techno mit Okaxy, Sarah Kreis b2b Caleesi, Frida Carlo, Judith van Waterkant, Arne Schattenberg, Katzengold, Albina & Dario & Radičić

Nakt – Distillery, 23:00 Uhr – Mode-Techno mit Schering, Yesht, Floor Force One, Mødze, Nikolina, Warind

Exil – Elipamanoke, 23:59 Uhr – Hard Tek, Trance, Techno mit H369, Sanguinica, Illousion, Splinter, Tausendmesser, Goalz, Sistr, c4llin, Wasn’t Born

Schutt und Asche – Ilses Erika, 23:00 – Techno und Trance mit Rasante Rilke, ACSID, Surativ & Rbnstx, DJ Tudor

Subkutan „Unwritten“ (Hypress)

Dark, schroff und sehr eigen – so klingt das Debüt-Album von IfZ-Resident Subkutan. Letzte Woche kam es beim Leipziger Label Hypress heraus. Und wir haben reingehört.

Subkutan hat die Leipziger Clubszene der letzten fünfzehn Jahre deutlich mitgeprägt. Vor elf Jahren hatten wir ihn in einem längeren Interview – damals stand er mit seinem dytopisch-treibenden Techno recht allein in Leipzig. Heute schwer vorstellbar, aber Leipzig war Anfang der 2010er Jahre fest in House- und Minimal-Hand. In dieser Zeit hostete Subkutan die Vertigo-Reihe und gehörte zum Inner Circle der ersten aufregend-turbulenten Jahre des Institut fuer Zukunft.

Auch wenn er hauptsächlich für seine Techno-Sets bekannt ist, Subkutan produziert schon länger Musik, solo und als Teil des Duos artPara – erste Tracks waren bereits auf diversen IfZ-Compilations zu hören. Dort wurde schnell klar, dass er als Producer experimenteller und industrieller unterwegs ist.

Mit seinem Debüt-Album „Unwritten“ festigt Subkutan diese Linie nun weiter. Techno im klassischen Sinn gibt es nur auf einem Track: „I Can See We’re Already There“. Und selbst hier liegt eine schroffe Kühle und dystopische Unruhe in den Sounds. Ansonsten löst sich Subkutan rhythmisch von allen funktionalen Dancefloor-Ansätzen und spielt mit breakigen, dubbigen und scheppernden Kicks. Auch sonst ist „Unwritten“ klanglich stark von einer bedrohlichen und neurotischen Atmosphäre geprägt – mit industriell-harten Synths, unruhig-repetitiven Sounds und spooky Spoken Words und waviger Unterkühltheit. Überhaupt die Words: Subkutan scheint ein Faible für dunkle Poesie zu haben – in vielen Tracks kommen Poems vor. Am eindrücklichsten ist hier „The Early Bird“ mit einem theatralischen Vocal-Feature der Leipzigerin Mia Gara.

„Unwritten“ ist kein einfach zugängliches Album, es fordert und wehrt sich gegen eine vorschnelle Techno- und Club-Vereinnahmung. Es vertont viel mehr eine Welt voller Zerwürfnisse und Brüche, unangenehmer Umgebungen und verstörender Situationen. Und das auf sehr vielfältige und kompromisslose Weise – kein Track gleicht dem anderen, Subkutan wählt jedes Mal einen neuen Ansatz. Das macht es nicht leicht, „Unwritten“ als zusammenhängendes Artist-Werk zu verstehen, es könnte auch eine Compilation verschiedener Acts sein.

Aber andersherum liegt genau darin auch die Stärke des Albums: Es ist so unberechenbar und mutig, so eigen und dramatisch, wie auch Subkutan als DJ und Producer agiert. Wer aus diesem Kosmos doch etwas für den Club sucht, findet es mit den Remixen von Kaltes Herz und Sylie Mariarz. Alex.Do und Kareem lassen sich dagegen ebenfalls auf die musikalischen Experimente der Originale ein.

Dj Balduin „Da Float“ (Kann Records)

Etwas spät, aber diese EP müssen wir einfach noch vorstellen: Dj Balduins Teaser auf ein Album in diesem Sommer.

Dj Balduin auf Kann Records. Da steigt doch schon die Laune, bevor man überhaupt den ersten Ton gehört hat. Das Label steht seit nunmehr 15 Jahren für sehr gute elektronische Musik aus Leipzig – und darüber hinaus. Es hat quasi noch nie eine schlechte Platte veröffentlicht und zuletzt mit Releases von z. B. Innere Türen und dem Sub-Label Long Vehicle die Klangpalette nochmals stark erweitert.

Auch Balduin ist kein Unbekannter in der Szene. Er betreibt das experimentierfreudige Label GLYK Records, findet sich immer wieder auf den Line-ups der Stadt wieder und hat mit ein paar starken Releases auf QC Records und Kompakt bereits für einiges an Aufmerksamkeit gesorgt. Die zwei Tracks hier sind sein Kann-Debüt und als digitale Veröffentlichung via Bandcamp erhältlich.

„Da Float“ kommt als flächiger Breakbeat-Track mit Voicesample-Garnierung daher, der auf dem Dancefloor in null Komma nichts ein paar Happy Vibes verbreitet und tatsächlich die vom Label angekündigte Gänsehaut auszulösen vermag.

Das zweite Stück der Veröffentlichung namens „Kaset Sin“ entpuppt sich als House-Nummer mit 90s-Flair, die mit warmer Wander-Bassline, Jazz-Snare und organischen Percussion-Samples punktet. Habe ich die sphärischen Synth-Sounds bereits erwähnt? Schiebt auf jeden Fall sehr gut. Uh yeah! Wenn das die erste Brise von Balduin auf Kann war, darf man sich wohl ab jetzt offiziell auf mehr freuen. Im Sommer soll nämlich ein Album kommen.


Nochmals kurz zu GLYK: Fast zeitgleich mit dieser Kann-EP erschien auf Baldiuns Label nämlich ein sehr besonderes Album des griechischen Musikers Theremin Jennings. Seit 2013 lässt er in seinem Home Studio verschiedene Klanggeräte wie eine Farfisa-Orgel, String Machine sowie einige Effektgeräte laufen.

In improvisierten Sessions fängt er herrlich kosmisch-lofieske Sounds ein, die auch Soundtracks alter Science Fiction-Filme sein könnten. Vor allem wenn aus trippy Phasen plötzlich hell schimmernde Synth-Harmonien hervorkommen, eröffnen sich direkt große Bildwelten. Zugleich schafft die Orgal immer wieder auch eine sakrale Intimität. „Theremin Jennings“ gibt es digital und als limitiertes Tape.

KW 15 – Sonntag

Und hier noch ein Sonntagstipp mit guten Drinks, leckerem Essen und deepen Tracks.

frohfroh-Tagestipp //

Barcelounge // Barcelona Bar // 19:00 Uhr
w/ Filburt, Zapotek

Die Barcelounge lädt mal wieder zu einem entspannten Ausklang aus diesem vollen Wochenende ein. Filburt bringt seine deep-soulful House-Platten mit – und dazu einiges an Electronica, Disco und Broken Beats.


Außerdem heute //

Up Home – 10 Jahre später – Distillery, 10:00 Uhr – Techno mit Nastia Reigel, One Agent, Qiu, Subtrak, Daniel Sailer

20 Jahre Alphacut Records

Happy Birthday, Alphacut! Das Leipziger Drum & Bass-Label feiert sein zwanzigjähriges Bestehen mit einem fulminanten Jubiläums-Line-up.

Was für eine Party-Ankündigung: Unter dem Motto RECON2TRUCTI0N – 20Y ALPHACUT feiert das Leipziger Label Alphacut sein zwanzigjähriges Bestehen auf zwei Floors in einer hier nicht genauer verratenen Connewitzer Location. Und zwar mit nicht weniger als 24 DJs, die hinter den Decks Schlange stehen werden. Ein logistisch nicht zu unterschätzender Aufwand, dessen notwendige Selbstorganisation wiederum sehr zur DIY-Kultur des Labels passt.

Alpha- wer wie was?

Dies werden sich so manche Leser:innen nun vielleicht fragen. Kurz gefasst und voller Lücken: Alphacut veröffentlicht seit 2003 Drum & Bass und Jungle auf Vinyl, wobei der Sound meist experimenteller und rhythmisch komplexer ist, als es die Dancefloors nicht nur in Leipzig in der Regel gewöhnt sind. Einen guten Einblick zu den Anfängen des Labels erhaltet ihr in unserem Artikel zum zehnjährigen Jubiläum des Labels wie auch in den aktuellen Ausgaben der Radiosendungen Querbass und Zonic Radio Show.

Gerade in besagten Anfangsjahren ließ Alphacut einige recht schroffe, brachialere Tracks auf die Menschheit los und widmete sich bald mit dem 7″-Sublabel Alphacute schnelleren und oft sehr spaßigen Breakcore-Tracks.

Zwei Dekaden und etwa vierzig Schallplatten später sind die Releases auf dem Hauptlabel Alphacut immer noch voller Bass, ungewöhnlicher Breaks und oft düsterer Atmosphären. Der wunderbare Querschnitt durch die Labelgeschichte von AeonFlux zeigt das prima auf:

Hier und da wurde der Sound aber auch um einen gewissen Dub-Einfluss erweitert, der dann auch seit 2012 auf den 23 erschienenen 7″-Singles des Sublabels 45Seven die Hauptrolle spielt. Zudem erforschen die zehn Releases der Reihe Alpha Cutauri die Möglichkeiten zwischen Ambient, Minimal und Drum&Bass. Und neben zahlreichen Veröffentlichungen von Label-Boss LXC außerhalb des Alphacut-Universums arbeitet dieser derzeit seinen eigenen Backkatalog auf einen eigens dafür angelegten Bandcamp-Account auf.

Dort erschienen zuletzt Live-Aufnahmen aus den frühen Nuller-Jahren und ein Album, das der damaligen Party- und Konzertreihe „Strukturbruch“ ein kleines Denkmal setzt. Wie immer bei LXC mit spannenden historischen Liner Notes.

Eine Menge Musik also, die neu entdeckt oder wieder hervorgeholt, auf jeden Fall aber in voller Wucht zur großen Jubiläumssause genossen werden kann und nicht zuletzt auch mit Spannung auf die nächste Dekade Bass & Breaks aus dem Hause Alphacut blicken lässt.

KW 15 – Freitag

Ein eher ruhiger Freitag in den Clubs – aber es ist nur die Ruhe vor einem massiven Samstag.

frohfroh-Tagestipp //

Seelen. // Institut fuer Zukunft // 23:59 Uhr
w/ Ignez, Anabel Arroyo, Shaleen, Janein, Anna Hjalmarsson, Stigmatique

Die Seelen-Crew setzt ihre Clubreise durch Leipzig fort. Nach der Label-Nacht im Mjut geht es nun ins IfZ. Neben einige Residents sind auch zwei Gäst:innen dabei: Ignez aus Berlin betreibt das Somow-Label und steht für klassisch-kompakten Techno mit leichter Deepness. Aus London kommt Anabel Arroyo, Resident-DJ im Londoner Fold-Club sowie bei Laster in Madrid. Sie spielt einen trippy-minimalen Sound. Und im Robert Johnson spielt regelmäßig Anna Hjalmarsson – ein Teil der Seelen-Crew.


Außerdem heute //

Awkwardly Social – Neue Welle, 23:00 Uhr – Electro, Breakbeats, Techno, Acid und Hardcore mit Denham Audio, Ben Sleia, Cheng Nwsh

Clear Memory – Kulturlounge, 23:00 Uhr – Electro und Techno mit Mr. Beef, DJ Detox, Robyrt Hecht, Varum

Obscurité Rave – Elipamanoke, 22:00 Uhr – Techno, Rave, Fetish mit Fr.Jpla, Lichtschalter, Oneaxone, Pave, Nici Palm, Avocado, Mathias Ache & Mule

KW 15 – Samstag

Und hier der massive Samstag – mit acht Terminen. Darunter eine Party-Premiere, ein Label-Jubiläum und ein 24-Stunden-Rave.

frohfroh-Tagestipp //

Disko Sued // UT Connewitz // 22:00 Uhr
w/ WaqWaqKingdom, OY, Bollek, Aural Guerilla

Premiere heute – präsentiert von frohfroh: Das UT wird zum Club für spezielle, internationale Clubmusik. Mehr zu dem Format gibt es in unserer Ankündigung von letzter Woche.

Live werden heute WaqWaqKingdom und OY auftreten. Erstere sind ein Duo mit der in Leipzig lebenden Musikerin Kiki Hitomi. Sie verbinden House und Grime plus japanischen Gesang. OY sind ebenfalls ein Duo, die Electronica, Afrobeat, Avant-Pop, Trap und Jazz mit Einflüssen aus Ghana vereinen.

Im Anschluss legen Bollek und Aural Guerilla atmosphärische Dance-Tracks, Slow-Jams mit 80s-Appeal und international Sounds.


Außerdem heute //

Recon2truction – xxx, 22:23 Uhr – 20 Jahre Alphacut-Party mit Drum & Bass, Dub und Jungle mit Fran, Kali Avaaz, Sun People, The Duke of Juke, Martsman, Hi-Lar, Phuture-T, Lui, Dreadmaul, Paradox Effects, Istari Lasterfahrer, Karl Marx Stadt, Odd Harmonics, Demegy, Porpoise, Histeppa, Beam Up, Collie Weed, Dub Across Borders, Toni Wobble, Jahdubtahz, Emperor-T, Ave FM, Lowcut – inklusive Record Sale und Shirt-Live-Print

Hyperfokus – Neue Welle, 23:00 Uhr – Deep-treibender Techno mit Frida Carlo, V:Sonntag, Jan Goertz

Clubnacht – Institut fuer Zukunft, 23:59 Uhr – Techno, House und Beyond mit Amotik b2b Vincent Neumann, 50phie, J Nuggetz, Bad:Belle

Sportbass – Mjut, 23:55 Uhr – Electro, Grime, UK Bass, Ghetto, Jungle und mehr mit Salush, Mathis Ruffing, Gladee, DJ Over’n’Out, Malte Magnum, Rst98, Lucia Lu, Samurai Breaks, Nova Cheq

& with Proper Null, Krach bei Nacht – Elipamanoke, 23:59 Uhr – Techno, Electronic, Breaks, UK Bass, Juke und mehr mit tba-Line-up

Finest Selection – Kulturlounge, 23:00 Uhr – House und Techno mit Thomas Heinrich, Zischarias, Chris Manura, Andreas Eckhardt

Saturday Rave x Up Home 10 Jahre später – 24 h Edition – House, Trance und Techno mit Jimi Jules, Mauro Caracho, Scherbert, Maruwa, Lil Hurty, Jewelry / ab Sonntag 10 Uhr: Up Home mit Nastia Reigel, One Agent, Qiu, Subtrak, Daniel Sailer

Hey Hey – FairTix Leipzig

Nach einer kleinen Pause gibt es eine neue Ausgabe unseres Hey Hey-Podcasts. Dieses Mal geht es unter anderem um FairTix Leipzig, eine Initiative, um die Leipziger Club- und Konzertszene zu unterstützen.

Als Gesprächsgäste hat unser Podcast-Host Sebastian den Conne-Island-Booker Jan sowie Jörg vom LiveKommbinat Leipzig eingeladen, der Interessenvertretung von Leipziger Clubs und Konzert-Locations. Jörg war auch schon in der ersten Hey Hey-Ausgabe zu hören.

In dieser Ausgabe geht es um FairTix Leipzig bzw. den Clubeuro. Dies ist ein Pilotprojekt des lokalen Ticketanbieters TixForGigs, bei dem ihr die Leipziger Clubkultur beim Vorverkauf von Tickets unterstützt. Wie das geht? Teilnehmende Clubs wie die Distillery oder das Institut fuer Zukunft können bei einzelnen Events einen Clubeuro auf jedes Ticket erheben, zugleich sinkt aber die Servicegebühr von TixForGigs. Der Euro geht dann an das LiveKommbinat Leipzig, um damit Projekte zu finanzieren, die der Vernetzung und Weiterentwicklung der lokalen Clubkultur zugute kommen. Oder in einer Grafik ausgedrückt:

Neben FairTix Leipzig geht es in dieser Hey Hey-Ausgabe aber auch darum, wie die Leipziger Clubs – speziell das Conne Island – mit den Herausforderungen von Corona, steigenden Produktionskosten, schleppenden Vorverkäufen und weniger Experimenten beim Booking. Aber hört selbst:

Übrigens: Ihr findet den Hey Hey-Podcast auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Folgt uns dort gern und lasst eine Bewertung da.

KW 15 – Montag

Die neue Woche startet mit einem lässig-chilligen House-Rave.

frohfroh-Tagestipp //

Electric Easter // Conne Island // 14:00 Uhr
w/ XDB, Polo, Sophie & Julius

Ein Mini-Electric-Island- und Klub-Sonntag-Mash-up gibt es hier – ab 13 Uhr ist der Conne Island-Freisitz offen. Ab 14 Uhr öffnet dann der Saal für zwei alte Bekannte: XDB und Polo nehmen mit ihren House-Sets das aktuelle Tempo heraus.