Matthias Tanzmann „Tilt“ (Moon Harbour Recordings)

Es war die Überraschung der letzten Woche: Matthias Tanzmann hat eine neue EP. Nach drei Jahren.

Schwer zu sagen, was ich von einer neuen Matthias Tanzmann-EP erwartet habe. Die letzten Lebenszeichen aus seinem Studio gingen alle in sehr verschiedene Richtungen. „Chano“ – die EP von 2010 – kam unglaublich reduziert und hypnotisch daher, „Konoa“ auf der vierten „Inhouse“-Compilation plänkelte vor sich hin und sein Remix für Luna City Express zeigte sich ungewohnt schroff.

Und nun „Tilt“ – sogar auf Vinyl gepresst, mit großem Cover. So schön die Hülle jedoch aussieht, so unauffällig bleiben die beiden Original-Tracks leider. Leicht verspielter, leicht aufgeheizter Tech-House, geradewegs durchlaufend mit geringen Spannungsbögen.

Im „Extra Ball Mix“ hebt Tanzmann das Rave-Level dann merklich an. Die Vorhut zur Peaktime wahrscheinlich, in seiner Offensichtlichkeit aber eher unangenehm.

Kris Wadsworth bricht den Fluss von „Tilt“, indem er das Intro lange streckt und mit mächtigen Bass- und Synth-Lines einen Hauch Acid und Oldschool auf die EP holt. Zwar nicht weniger offensiv, aber in dem späteren Ausbalancieren von Deepness und Techno doch der große Lichtblick.

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Mint 4000 „Behind The Curtin“ (Drop That Records)

Wieder ein Neuzugang aus Thüringen. Mint 4000 lebt seit einigen Monaten in Leipzig. Und gründet gleich sein eigenes Label.

Drop That Records heißt es und die Kontakte scheinen zu stimmen. Platten mit Taron-Trekka und Philip Stoya sind geplant. Die 001 bespielt aber Mint 4000 größtenteils allein. Seit fast zehn Jahren produziert er, sein Discogs-Eintrag ist dementsprechend angewachsen.

Mit einer Platte war er auch schon einmal bei frohfroh vertreten. Im März 2011 ging es hier um die erste Compilation des Erfurter Labels B.L.A.T.T. Records. Da war sein „Grain“ mit drauf. Es folgte später eine eigene EP auf B.L.A.T.T..

Bei der Biografie bin ich länger hängengeblieben. Free Jazz in der Kindheit, Metal und Breaks in der Jugend. Verschiedene Band- und Live-Act-Projekte. Gute Voraussetzungen für überraschende Ansätze also. Die bleiben auf der „Drop That 001“ im ersten Moment aber aus.

Mit klassisch deep-dubbigem House beginnt die EP. Auch der Mitschnitt von SevenMint – einer Live-Session von Seven und Mint 4000 ist Dub-geerdet. Aber mit einigen Noise-Schleifen im Hintergrund.

Einzig „Carter“ auf der B-Seite wagt sich in seiner forsch-schroffen Art dann doch noch aus der Dub-Wärme heraus. Irgendwie spröde und eigensinnig klingt das neunminütige Stück. Etwas breitbeinig und aufgeladen dazu. Aber insgesamt auch ziellos, so dass der Oldschool-Sound nicht recht zündet.

Trotzdem beide im Auge behalten: Drop That und Mint 4000. Das könnte noch spannender werden.

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Lootbeg „Release Yourself EP“ (Esoulate Music)

Schön verpeilt, den Lootbeg. Ich dachte hier kommt sein Debüt, aber nichts da. Da waren schon einige andere EPs vorher.

Seit 2012 veröffentlicht Lootbeg bereits, drei EPs waren es wohl, wenn ich es richtig überblickt habe. Plus einige Remixe und Compilationbeiträge – bei Beatport gibt es einen guten Überblick. Und dann ist noch afin – a friend in need. Eine mittlerweile duchaus bekannte Podcast-Reihe, die er mit kuratiert.

Es sind die House-Neunziger, denen sich Lootbeg am meisten verbunden fühlt. Mit ihren Soul-, Disco- und Acid-Ausläufern. Und mit einer oldschooligen Tonalität, die ja immer wieder Faszinationsreserven wachrütteln kann. Esoulate Music widmet Lootbeg nun eine ganze EP mit fünf Tracks.

Um die Breite scheint es hier zu gehen. „Acd4/303“ steht als Acid-Schieber klassischem House gegenüber, wie er bei „Release Yourself“ und „Without Ur Love“ anklingt. „C78 Interlude“ öffnet zusätzlich einen Electro-Exkurs.

Es ist eine EP, wie sie bestens in den Katalog des Dresdner Labels Uncanny Valley passen würde – historisch beflissen, aber versiert genug, um dem bloßen Kopieren zu entgehen. Da ist auf jeden Fall noch mehr gutes zu erwarten von Lootbeg.

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Video, Edit, Fragmente

Den frohfroh-Ticker gibt es seit dem Relaunch ja nicht mehr. Deshalb hier einfach zwischendurch einige Neuigkeiten von Marbert Rocel, Daniel Stefanik und Gimmix.

„Small Hours“, das aktuelle Album von Marbert Rocel liegt nun auch schon über ein Jahr zurück. Das hält die vier aber nicht davon ein neues Video zu produzieren. Für das ruhige „The Temple“. Mitte September kommen dann die Remixe zum Album.

Für September ist auch der dritte Teil von Daniel Stefaniks „In Days Of Old“ auf Kann Records geplant. Vorher hat er aber noch einen sehr schönen Edit des Genfer Producer Ghostape rausgehauen. Zum freien Download.

Und ebenfalls for free: „Fragments“ von Gimmix. Herausgekommen auf der „Vocabula Summer Compilation“. Bassgeflutet und schiebend und mit klarem UK Garage-Einfluss.

Luvless „Turning Points“ (Rose Records)

Mitte August kam sie schon raus, die neue Rose Records-Platte. Dieses Mal kommt Luvless zu seiner ersten Artist-EP.

Ich schiebe diese Platte etwas vor mir her muss ich zugeben. Weil mir gerade nicht richtig etwas Neues einfällt. Muss es vielleicht auch nicht. Rose Records hat seinen Sound gefunden beziehungsweise hat ihn hinreichend dargelegt. Nun geht es langsam an die Konsolidierung.

Die „Turning Points“-EP von Luvless macht in der Hinsicht alles richtig. Sie behält das wehmutsgetränkte Disco-Deep-House-Niveau unbeirrt bei. Vor allem die Konsequenz und Detailliebe strahlt bei Rose Records besonders hell.

Allein „In My Arms“ im Ooft!-Remix schert klanglich weiter aus. Komisch, aber ich finde das Original gar nicht. Hier ist aber zu lesen, dass es nicht mehr auf die Platte passte. Ooft! aus Glasgow hatte Luvless auch schon auf seinem eigenen Label Foto Recordings. Und er hat lieferte das letzte Rosetape.

In den Vocals, der schiebenden Bassline und gefilterten Euphorie greift das Stück noch einmal ein für Rose Records ungewohntes Pop- und Rave-Level auf. Fast schon wie bei Gus Gus oder John Talabot. Aber irgendwie auch passend.

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Neues aus der Wolke – Liftboi

Die Reihe Neues aus der Wolke zeigt ja neben der musikalischen Ebene auch, wie Selbstvermarktung heute funktionieren kann. Liftboi gehört zu den Großen darin.

Rund 3.000 Follower bei Soundcloud und Facebook, eigener Youtube-Kanal und ein eigens ausgerufenes Genre. Melectronic nennt Liftboi seinen Stil. Musikalisch übersetzt heißt das: federleichte Bassdrums, schnipsende Claps, euphorisch bis melancholisch tänzelnde Klavier-, Streicher- und Gitarrenspuren. Super melodisch also, aber auch super brav.

Offensichtlich gibt es eine Post-Paul Kalkbrenner-Generation, die einen deutlich ausformulierteren Harmonie-Zugang verinnerlicht hat. Ohne Scheu vor großen Melodien, ja, sogar offenherzigem Kitsch. Die Electro-Swing- und Holi-Bewegungen tragen dies ebenso weiter.

Damit hat Liftboi aber nur bedingt zu tun. Bei ihm schwingt in erster Linie Yann Tiersen als Referenzgröße mit. Erste Live-Auftritte gab es bereits, eine Booking-Agentur kümmert sich um die Auftritte. Da wird also noch mehr zu erwarten sein in der nächsten Zeit. Den Rest erzählt Liftboi selbst.

Woher kommst du – lokal und künstlerisch? 

Geboren und aufgewachsen bin ich in Leipzigs kleiner Schwester, Halle. Nach dem Abi habe ich mich dann gleich zur großen Schwester aufgemacht.

Künstlerisch komme ich eher aus der Filmmusikrichtung. Während der Schulzeit habe ich mit Klavierkompositionen à la Yann Tieren begonnen, später folgten Stücke mit mehreren Instrumenten.

Irgendwann vor 2 – 3 Jahren habe ich dann einfach mal ein paar Bassdrums und Snares unter die simplen Melodien gesetzt. Im September letzten Jahres habe ich dann mein melektronisches Projekt Liftboi ins Leben gerufen.

Was flasht dich musikalisch?

Mit viel Detail und Liebe produzierte Musik, in der man einzelne Elemente heraushören kann und die nicht nur aus einem Brei besteht. Wichtig sind mir auch mitreißende, einprägsame Melodien, die mich für den einen Moment ablenken.

Namen könnte man jetzt sehr viele nennen. Zum Beispiel David August, dessen neues Album mich zurzeit sehr flasht. Das sind wunderbar aufgebaute Beats, die meist in einer schönen Melodie enden, ohne kitschig zu sein.

Wo willst du mit deiner Musik hin – Lieblingshobby oder Stadion? 

Ich habe schon jetzt viel mehr mit meiner Musik erreicht, als ich es mir zu träumen gewagt hätte. Mein Ziel war es, dass ich ein paar Menschen mit meiner Musik begeistern kann. Die paar Menschen haben jetzt stetig von Tag zu Tag zugenommen und damit bin ich sehr glücklich, denn es macht einfach nur Spaß.

Im Moment arbeite ich an meinem ersten Album, das hoffentlich auch nicht mehr sehr lange auf sich warten lässt.

Auch ein paar Auftritte hat es schon gegeben, die für mich etwas sehr Besonderes waren. Für ein Stadion hat es zwar noch nicht gereicht, aber das ist auch nicht mein Plan.

Um ehrlich zu sein, habe ich da auch gar keinen richtigen Plan. Ich mache einfach so weiter wie bisher und werde sehen, was dabei rauskommt. Zwar als Hobby, aber als eines, das neben dem Alltag sehr viel Zeit bekommt.

Dein größter Soundcloud/Youtube-Hit?

Auf Youtube ist es „Luftikus“, aber auf Soundcloud hat „Lenz“ die Nase vorn. Ich denke, die Zahlen auf Soundcloud sind aussagekräftiger.

Dein persönlich größter Hit – und warum?

Bei „Luftikus“ passt für mich alles, obwohl er in den ersten Liftboi-Wochen entstanden ist und ich mich produktionstechnisch seitdem verbessert habe. Er ist zwar super simpel, aber nicht langweilig und spiegelt exakt die Musik wider, die ich produziere.

Liftboi Website / Facebook / Soundcloud / Youtube
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Die poetische Erweiterung

Neues aus dem Modern Trips-Mikrokosmos. Das dritte Tape mit zwei Mixen von Kali Avaaz und PorkFour.

30 Minuten sind ja eine sportliche Zeit für einen Mix. Vielleicht aber auch gut, um einen bestimmten Fokus zu schärfen. Egal ob sehr speziell oder ungewohnt. PorkFour scheint collagenartig schräg auszuholen, Kali Avaaz dunkel-technoid.

Neu ist die poetische Erweiterung bei Modern Trips. Der auf 40 Stück limitierten Tape-Auflage liegen neben drei transparenten Stickern auch eine Postkarte mit einem Gedicht von Manuel Stallbaumer bei.

Neues auch im Textil-Stock: Plattenbau, Strugazki-Konterfei und eine Handy-Hand. Hat schon wer ein T-Shirt-Abo erfunden?

Alles wie direkt bei Modern Trips zu beziehen.

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Die Distillery-Sorgen

Die Sorgen der Distillery um die aktuelle Location sind anscheinend doch größer, als bisher vermutet. Am 7.9. gibt es daher eine Demonstration.

Neulich erst setzten drei Parteien im Leipziger Stadtrat die Distillery auf die Tagesordnung. Grund ist die geplante Bebauung hinter dem Bayrischen Bahnhof, in deren Planungen die Distillery quasi nicht mit eingebunden wird.

Die vor einigen Jahren errichtete Kreuzungseinmündung mit einer Ampel hatte bereits eine gehörige Symbolkraft. Der Vorstoß von neulich scheint aber zu wenig zu sein.

Die Distillery hat eine Demonstration für den 7.9.2013 auf der Kurt-Eisner-Straße angemeldet. Sie knüpft damit auch an die erfolgreichen Rathaus-Demos aus dem Jahr 1994 an. Damals waren eintausend Leute auf der Straße – mit Erfolg.

2013 geht es wieder darum, der Stadt ein Bekenntnis für die Zukunft eines Teils der Kreativszene abzuringen, mit der Leipzig so gern nach außen hausieren geht. Bisher blieben die Äußerungen wohl schwammig und ausweichend.

Als DJs und Live-Acts werden Pascal Feos, Ronny Trettmann, Daniel Stefanik, Juno6, D-Fekt und viele andere dabei sein.

Mehr zum offiziellen Aufruf hier.

Gelungene Kirschernte

Das war knapp: Aber das Institut für Zukunft hat die 30.000 € für den Kauf eines Soundsystems zusammenbringen können.

Heute wurde die große Hürde genommen – und theoretisch ist noch Luft nach oben. Da hat die Support-Welle der letzten beiden Wochen den entscheidenden Ruck für die Finanzierung eines Kirsch Audio-Soundsystems gegeben. Selbst bei Resident Advisor gab es vor wenigen Tagen noch einmal einen Artikel, die Groove berichtete, nicht gezählt all die Aufrufe von lokalen und internationalen Producern, DJs und Fans.

Was mir bei all der Freude aber auch durch den Kopf geht, ist der Erwartungsdruck, den der Club durch die Aktion erzeugt hat. Auch nach dem Lesen des ausführlichen Interviews auf It’s Yours kam mir dieser Gedanke.

Rückblickend ein mutiger Ansatz derart offensiv und zu so einem frühen Zeitpunkt mit seinen konzeptionellen Überlegungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Der Rückhalt ist auf jeden Fall da, wie die Startnext-Aktion zeigt.

Kennt eigentlich jemand andere Crowdfunding-Projekte im Clubbereich? Mir fehlt da gerade der Überblick.

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Meta Meta

„Eine Stadt macht ihr Ding“, betitelt die aktuelle Groove ein mehrseitiges Leipzig-Special. Auch frohfroh kommt darin vor.

Vertauschte Rollen, nicht wir stellen die Fragen, sondern wir sollen Antworten geben. Zu Leipzig. Ein ungewohntes Gefühl. Nicht nur der Rollentausch, auch der noch einmal konzentriertere Blick auf das, was in den letzten Jahren hier geschehen ist. Im wöchentlichen Begleiten geht dieser Blick schnell verloren.

Gut übrigens, dass bei dem Special mit Doumen, Alphacut und Mix Mup drei weniger so offensichtliche Aushängeschilder Leipzigs beleuchtet werden. Kann Records fehlt denn aber doch nicht: in der Liste der besten deutschen Plattenläden.

Zu kaufen gibt es die neue Groove ab 22. August 2013, z.B. bei Kapitaldruck, mzin oder im Kann Store.

Perceptual Isolation „Muri Uniformemente Bianci“ (Pragmat)

Pragmat bleibt bei der Kassette. Auch die neue EP kommt in limitierter Auflage auf Band.

Das sagt aber natürlich nichts über die Musik aus. Und die muss in diesem Fall unbedingt über dem Format stehen. Wer Perceptual Isolation ist, bleibt im Verborgenen. Und nach Isolation klingen auch die sieben Stücke von „Muri Uniformemente Bianci“. Dunkel, verloopt, ausgekühlt, aber voller Faszination.

Dystopie, logisch – das Techno-Schlagwort gerade. Aber es passt auch hier, und es legt eben genauso diese Anziehungskraft frei, die derzeit von den großen, dunklen Hallräumen ausgeht. Mal sehen, wie lang sie noch anhält. Es ist eine EP, die das Dystopische nicht nur mit der Bassdrum erdet und zum Schwingen bringt.

Drei Stücke verbleiben in großer elegischer Lethargie. Eigentlich ist es ein Mini-Album mit breiterem Rahmen. Und Label-Betreiber Markus Masuhr schließt es mit einem sehr klar strukturierten Reshape. Pragmat entwickelt sich immer interessanter.

40 mal gibt es „Muri Uniformemente Bianci“ als Kassette mit einem Schwarz-Weiß-Druck und Sticker. Via Bandcamp kommt die aber auch als Digital-Version.

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Various Artitsts „File Under Dub #5“ (Instabil)

Schon länger nichts mehr von Instabil gehört. Hier kommt nun ein neuer Teil der „File Under Dub“-Reihe.

Ganz korrekt ist das aber nicht. Denn es gab in den vergangenen Monaten zwei EPs von einem Künstler namens Syene – mit dem Track „Bergen“ in unzähligen Remixen. Mir fällt es aber gerade auch schwer Instabil zu folgen, zu wenig bleibt musikalisch wirklich hängen.

Keine Ahnung, ob das mit meiner generell vorhandenen Dub Techno-Müdigkeit zusammenhängt oder weil in dem Bereich einfach die Luft raus ist.

Auch die „File Under Dub #5“ kann mich kaum herauslocken. Klassisch in der sauberen Aufgeräumtheit sind alle fünf Stücke. Etwas Tech House, etwas Detroit, etwas Ambient an den Ausläufern. Ohweh. No Crisp, no fun.

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